Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_299/2014 KI-generiert

Claimant v. Municipality regarding Building Permit Dismissal for Untimely Appeal and Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 1C_299/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Tribunal reviewed a case involving a dispute over a building permit issued by a local council for the construction of two multi-family houses. The permit was granted on April 2, 2014, and an appeal against it was filed by an individual on May 5, 2014. However, the cantonal court dismissed the appeal on May 12, 2014, due to it being deemed late. Subsequently, the individual filed a complaint to the Federal Tribunal on June 4, 2014, challenging the cantonal court's decision, but ultimately did not meet the necessary legal requirements for the complaint to be considered.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant v. Municipality regarding Building Permit Dismissal for Untimely Appeal and Insufficient Substantiation: The permit was granted on April 2, 2014, and an appeal against it was filed by an individual on May 5, 2014. However, the cantonal court dismissed the appeal on May 12, 2014, due to it being deemed late. Subsequently, the individual filed a complaint to the Federal Tribunal on June 4, 2014, challenging the cantonal court's decision, but ultimately did not meet the necessary legal requirements for the complaint to be considered.

Schlagwörter

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Bau- und Planungsrecht, Beschwerdefrist Verletzung der Baubewilligung verfassungsmässige Anforderung gesetzliche Frist verspätete Einreichung weitere Bewilligung zur BaubeWILLIGUNG Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted based on the simplified procedure concerning the formal shortcomings of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

No costs are levied in this specific case, as ruled in the dispositive.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_299/2014

Urteil vom 12. Juni 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin,

Gemeinderat Grosswangen , Dorfstrasse 6d, 6022 Grosswangen.

Gegenstand

Bau- und Planungsrecht, Beschwerdefrist,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Mai 2014 des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung.

Erwägungen:

1. Der Gemeinderat Grosswangen erteilte am 2. April 2014 die Baubewilligung für einen Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern. Dagegen erhob A.________ mit Eingabe vom 5. Mai 2014 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Kantonsgericht Luzern trat mit Verfügung vom 12. Mai 2014 auf die Beschwerde wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung nicht ein.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 4. Juni 2014 (Postaufgabe 10. Juni 2014) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern vom 12. Mai 2014. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein.

Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Begründung des Kantonsgerichts Luzern, die zum Nichteintreten auf die Beschwerde führte, bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Grosswangen und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Juni 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli