Non-Profit Association v. Federal Council (Data Retention Exemption)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a concerned party filed a complaint regarding the constitutionality of specific provisions in the Swiss Federal Law on the Surveillance of Postal and Telecommunications Traffic. Initially, the court did not accept the challenge to these provisions in a prior ruling. Subsequently, the party submitted a new request seeking to exempt their electronic communications from data retention rules outlined in the same law. However, the court found that the complaint lacked a concrete application case regarding the contested provisions, leading to the conclusion that it could not be reviewed further due to the absence of an appealable decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 15 Abs. 3 BÜPF, Art. 12 Absatz, Art. 15 Absatz, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Non-Profit Association v. Federal Council (Data Retention Exemption): Initially, the court did not accept the challenge to these provisions in a prior ruling. Subsequently, the party submitted a new request seeking to exempt their electronic communications from data retention rules outlined in the same law. However, the court found that the complaint lacked a concrete application case regarding the contested provisions, leading to the conclusion that it could not be reviewed further due to the absence of an appealable decision.
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KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure because there was no contestable decision.
The imposition of court costs was waived.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_294/2014
Urteil vom 11. Juni 2014
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
Verein A.________ ,
Beschwerdeführer,
Gegenstand
Art. 12 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 3 des Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF),
In Erwägung,
dass der Verein A.________ mit Eingabe vom 24. April 2014 (Postaufgabe 25. April 2014) eine abstrakte Normenkontrolle der Art. 12 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 3 BÜPF (Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs vom 6. Oktober 2000; SR 780.1) vom Bundesgericht verlangt hat;
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 23. Mai 2014 (Verfahren 1C_220/2014) auf diese Beschwerde nicht eingetreten ist;
dass der Verein A.________ daraufhin mit einer weiteren Beschwerde vom 2. Juni 2014 (Postaufgabe 3. Juni 2014) das Rechtsbegehren stellte, "der Bundesrat sei anzuweisen dafür zu sorgen, dass mein Email-, Telefon- und SMS-Verkehr von der Vorratsdatenspeicherung gemäss Artikel 12 Absatz 2 und Artikel 15 Absatz 3 BüPF (Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs) ausgenommen wird";
dass der Beschwerdeführer, nachdem das Bundesgericht mit Urteil vom 23. Mai 2014 auf die anbegehrte abstrakte Normenkontrolle von Art. 12 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 3 BÜPF nicht eingetreten ist, nun offenbar mit der vorliegenden Beschwerde sinngemäss eine konkrete Normenkontrolle der besagten Bestimmungen erreichen will;
dass die Beschwerde ans Bundesgericht ein Anfechtungsobjekt im Sinne des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) voraussetzt;
dass vorliegend ein konkreter Anwendungsfall der beanstandeten Bestimmungen weder dargetan noch ersichtlich ist, weshalb mangels eines anfechtbaren Entscheids auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist;
dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juni 2014
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli