Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual regarding a minor amendment to a lakeside protection plan and the associated development regulations within a municipality. The administrative court of the canton dismissed the complaint on procedural grounds, prompting the individual to appeal to the federal court. However, the appeal was deemed late because it was submitted after the statutory deadline, leading the federal court to decide not to entertain the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 48 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Untimely Filing: The administrative court of the canton dismissed the complaint on procedural grounds, prompting the individual to appeal to the federal court. However, the appeal was deemed late because it was submitted after the statutory deadline, leading the federal court to decide not to entertain the complaint.
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KI-generiertCited in the reasoning to state the general deadline for filing the appeal (30 days).
The appeal was decided under the simplified procedure due to the evident procedural defect (untimely filing).
Cited in the reasoning to determine when the appeal period started.
Cited in the reasoning to determine the deadline for filing the appeal.
Cited in the reasoning to state that the legal deadline is not extendable.
Cited in the reasoning to explain why the appeal was considered to have been filed too late.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_292/2014
Urteil vom 10. Juni 2014
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Einwohnergemeinde Spiez , 3700 Spiez,
handelnd durch den Gemeinderat Spiez, Sonnenfelsstrasse 4, 3700 Spiez,
Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion
des Kantons Bern , Münstergasse 2, 3011 Bern.
Gegenstand
Geringfügige Änderung des Uferschutzplans Nr. 10 ("Heimstätte Gwatt-Unteres Kandergrien" und Ueberbauungsordnung "Gwatt-Zentrum"),
Beschwerde gegen das Urteil vom 22. April 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern.
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 22. April 2014 ist die Verwaltungsrechtliche Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern auf eine von A.________ betreffend geringfügige Änderung des Uferschutzplans Nr. 10 ("Heimstätte Gwatt-Unteres Kandergrien" und Überbauungsordnung "Gwatt-Zentrum") erhobene Beschwerde nicht eingetreten.
2. Mit Eingabe vom 1. Juni (Postaufgabe: 3. Juni) 2014 führt A.________ gegen dieses Urteil Beschwerde ans Bundesgericht.
Das Bundesgericht hat darauf verzichtet, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen.
3. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob bzw. inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zulässig ist (s. etwa BGE 137 III 417 E. 1 mit Hinweisen).
Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).
Nach ihren eigenen Angaben ist das angefochtene Urteil der Beschwerdeführerin am Donnerstag, 1. Mai 2014 zugestellt worden. Also begann die Frist zur Anfechtung des Entscheids am Freitag, 2. Mai 2014 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ), und am Montag, 2. Juni 2014 endete sie ( Art. 45 Abs. 1 BGG ).
Die erst am Dienstag, 3. Juni 2014 der Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet eingereicht worden (vgl. Art. 48 BGG ), so dass auf sie nicht einzutreten ist.
Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG entschieden werden kann.
4. Bei den gegebenen Verhältnissen kann von einer Kostenauflage abgesehen werden.
Demnach wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Einwohnergemeinde Spiez, der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Juni 2014
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp