Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_288/2018 KI-generiert

Complainant v. Cantonal High Court (Appeal Dismissed for Procedural Defects)

Geschäftsnummer 1C_288/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a criminal complaint against a judge, alleging misconduct and obstruction in the handling of his divorce proceedings, which he claimed resulted in significant financial harm. The complaint was based on accusations of coercion and abuse of office, specifically citing delays in the judicial process that were costing him substantial monthly maintenance payments. However, the Higher Court did not grant authorization for a criminal investigation into the judge's actions. The individual subsequently contested this decision but ultimately failed to meet the legal requirements for further proceedings, leading to a dismissal of his appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Cantonal High Court (Appeal Dismissed for Procedural Defects): The complaint was based on accusations of coercion and abuse of office, specifically citing delays in the judicial process that were costing him substantial monthly maintenance payments. However, the Higher Court did not grant authorization for a criminal investigation into the judge's actions. The individual subsequently contested this decision but ultimately failed to meet the legal requirements for further proceedings, leading to a dismissal of his appeal.

Schlagwörter

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Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung Strafanzeige formeller Verfahrensmangel Scheidungsverfahren Eröffnung des Verfahrens strafrechtliche Nötigung Normenkontrolle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_288/2018

Urteil vom 28. Juni 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Anna Schneeberger, c/o Bezirksgericht Winterthur, Lindenstrasse 10, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin,

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,

Postfach, 8401 Winterthur,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich.

Gegenstand

Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 30. Mai 2018 (TB180037).

Erwägungen:

1. Am 9. April 2018 erstattete A.________ gegen Anna Schneeberger, Richterin am Bezirksgericht Winterthur, Strafanzeige wegen Nötigung, Amtsmissbrauchs etc. Er warf ihr vor, sein Scheidungsverfahren zu verschleppen und zu verzögern, was ihn monatlich Fr. 7'000.-- an Unterhaltsbeiträgen für seine Ehefrau koste.

Am 30. Mai 2018 erteilte das Obergericht des Kantons Zürich der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland die Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen Anna Schneeberger nicht.

Mit Eingabe vom 13. Juni 2018 erhebt A.________ "Einsprache* gegen diesen Entscheid des Obergerichts. Die "schriftlichen Exkrete" des Obergerichts würden nur davon ablenken, dass ihm praktisch fortgesetzt grosser Schaden zugefügt werde. Die verantwortungslose Schlamperei der Richterin habe noch kein Ende gefunden. Jetzt sitze ihm das Finanzamt im Nacken, und der gesundheitliche Schaden halte weiter an.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Die Eingabe des Beschwerdeführers enthält keinen Antrag und lässt jegliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid vermissen. Sie genügt damit den gesetzlichen Anforderungen ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen) nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, sodass auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juni 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Störi