Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_264/2013 KI-generiert

Appeal Against Denial of Legal Aid in Driving License Withdrawal Case Dismissed for Formal Defects

Geschäftsnummer 1C_264/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved an individual who had their driver's license suspended indefinitely by the traffic administrative commission of a canton due to unclear exclusion reasons. The individual appealed this decision to the cantonal court, simultaneously highlighting their precarious financial situation, which was interpreted as a request for free legal aid. However, the court denied the request for legal aid, and the individual subsequently appealed this denial to the Federal Court. The appeal was deemed insufficiently substantiated as it failed to specify any legal or constitutional violations related to the lower court's reasoning or judgment. Thus, the Federal Court decided not to consider the appeal further.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Appeal Against Denial of Legal Aid in Driving License Withdrawal Case Dismissed for Formal Defects: The individual appealed this decision to the cantonal court, simultaneously highlighting their precarious financial situation, which was interpreted as a request for free legal aid. However, the court denied the request for legal aid, and the individual subsequently appealed this denial to the Federal Court. The appeal was deemed insufficiently substantiated as it failed to specify any legal or constitutional violations related to the lower court's reasoning or judgment. Thus, the Federal Court decided not to consider the appeal further.

Schlagwörter

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URP-Entscheid Führerausweisentzug unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Formmängel Fehlen materieller Voraussetzungen Ausstandsverfahren Verwirkung des Rechtsvorschlags

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Basis for the decision not to enter upon the appeal due to failure to meet formal requirements (criticism of the challenged decision).

Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to decide on the appeal in a simplified procedure due to evident non-compliance with formal requirements.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Basis for the decision not to enter upon the appeal due to failure to meet formal requirements (criticism of the challenged decision).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_264/2013

Urteil vom 28. März 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht Freiburg, III. Verwaltungsgerichtshof, Route André-Piller 21, Postfach, 1762 Givisiez.

Gegenstand

URP-Entscheid,

Beschwerde gegen das Urteil vom 28. Februar 2013 des Kantonsgerichts Freiburg, III. Verwaltungsgerichtshof.

In Erwägung,

dass die Kommission für Administrativmassnahmen im Strassenverkehr des Kantons Freiburg X.________ mit Verfügung vom 1. Oktober 2012 den Führerausweis vorsorglich auf unbestimmte Zeit bzw. bis zur Abklärung von Ausschlussgründen entzog;

dass X.________ hiergegen mit einer Beschwerde ans Kantonsgericht Freiburg gelangte und, nachdem der zuständige Instruktionsrichter im Rahmen des kantonsgerichtlichen Verfahrens eine Frist zur Leistung eines Kostenvorschuss angesetzt hatte, auf seine prekäre finanzielle Situation hinwies;

dass dieser Hinweis als Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege entgegen genommen wurde;

dass der Instruktionsrichter des III. Verwaltungsgerichtshofs des Kantonsgerichts das Gesuch indes mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 abwies;

dass X.________ gegen diese Verfügung eine Beschwerde einreichte, welche gemäss Urteil des III. Verwaltungsgerichtshofs vom 28. Februar 2013 erfolglos blieb;

dass er gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 18. März 2013 Beschwerde ans Bundesgericht führt;

dass er das angefochtene Urteil nur ganz allgemein kritisiert und dabei nicht darlegt, inwiefern die ihm zugrunde liegende Begründung bzw. das Urteil selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben;

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht Freiburg, III. Verwaltungsgerichtshof, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. März 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Aemisegger

Der Gerichtsschreiber: Bopp