Failure to Submit Mandatory Power of Attorney in Driving License Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the Regulatory Commission of the Canton of Bern concerning the revocation of their driver's license. The complaint was submitted to the Federal Court in Switzerland after the individual sought to challenge the earlier decision issued on October 22, 2014. However, the complaint was deemed incomplete as the individual's legal representative failed to provide the necessary power of attorney by the stipulated deadline. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to this deficiency.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 BGG; Failure to Submit Mandatory Power of Attorney in Driving License Appeal: The complaint was submitted to the Federal Court in Switzerland after the individual sought to challenge the earlier decision issued on October 22, 2014. However, the complaint was deemed incomplete as the individual's legal representative failed to provide the necessary power of attorney by the stipulated deadline. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to this deficiency.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to procedure based on this provision due to a formal defect (lack of power of attorney).
This article is implicitly referenced as the basis for non-admission, although the dispositive explicitly cites Art. 108.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_232/2015
Urteil vom 17. Juli 2015
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Fürsprecher Philipp Kunz,
gegen
Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern,
Schermenweg 5, Postfach, 3001 Bern.
Gegenstand
Entzug des Führerausweises für Motorfahrzeuge,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 22. Oktober 2014 der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern.
In Erwägung,
dass A.________ mit Eingabe vom 30. April 2015 gegen einen am 22. Oktober 2014 betreffend Führerausweisentzug ergangenen Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass sein Rechtsvertreter die Beschwerde mit dem Hinweis eingereicht hat, die Anwaltsvollmacht werde nachgereicht;
dass der Rechtsvertreter mit Präsidialverfügung vom 9. Juni 2015 aufgefordert worden ist, die Vollmacht bis am 14. Juli 2015 einzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe ( Art. 42 Abs. 5 BGG );
dass die Frist unbenutzt abgelaufen ist, weshalb auf die Beschwerde, bei somit offensichtlichem Mangel, im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern, der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern sowie dem Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnahmen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juli 2015
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Bopp