Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_220/2010 KI-generiert

Federal Supreme Court appeal against non-entry on municipal burgher budget challenge: inadmissible for insufficient grounds under Art. 42(2) BGG.

Geschäftsnummer 1C_220/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant’s appeal in a summary proceeding and ordered the complainant to pay court costs of CHF 300, leaving the prior non-entry decisions in force. The case arose from the complainant’s challenge to the 2010 budget of a municipal burgher corporation; both the cantonal governor’s office and the cantonal administrative court had refused to entertain the complaint for lack of sufficient grounds. The Federal Supreme Court held that the appeal failed to meet the minimum pleading requirements under Art. 42(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because the complainant did not engage with the reasoning that led to the prior non-entry and did not show how the lower court violated constitutional rights, making the deficiency obvious under Art. 108(1)(b) BGG.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court appeal against non-entry on municipal burgher budget challenge: inadmissible for insufficient grounds under Art. 42(2) BGG: The case arose from the complainant’s challenge to the 2010 budget of a municipal burgher corporation; both the cantonal governor’s office and the cantonal administrative court had refused to entertain the complaint for lack of sufficient grounds. The Federal Supreme Court held that the appeal failed to meet the minimum pleading requirements under Art. 42(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because the complainant did not engage with the reasoning that led to the prior non-entry and did not show how the lower court violated constitutional rights, making the deficiency obvious under Art. 108(1)(b) BGG.

Schlagwörter

KI-generiert
Voranschlag 2010 (Nichteintreten auf die Beschwerde) Gemeindebudget Verwaltungsbeschwerde Demonstrationsrecht vereinfachtes Verfahren Legitimation der Gemeinde Widerspruchsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The court applied the simplified procedure and declared the appeal inadmissible due to an obvious lack of sufficient grounds (the complaint failed to adequately engage with the lower court's reasoning).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the complainant, who bore the costs of the unsuccessful appeal.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 1/2}

1C_220/2010

Urteil vom 4. Mai 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

Hans Vetter, Beschwerdeführer,

gegen

Burgergemeinde Huttwil, vertreten durch den Burgerrat, Bahnhofstrasse 20, 4950 Huttwil.

Gegenstand

Voranschlag 2010 (Nichteintreten auf die Beschwerde),

Beschwerde gegen das Urteil vom 25. März 2010

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung.

Erwägungen:

1. Das Regierungsstatthalteramt Oberaargau trat mit Entscheid vom 22. Februar 2010 auf eine Beschwerde von Hans Vetter gegen den Voranschlag der Burgergemeinde Huttwil nicht ein. Dagegen erhob Hans Vetter Beschwerde, auf welche das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 25. März 2010 mangels einer genügenden Begründung nicht eintrat.

2. Hans Vetter führt mit Eingabe vom 27. April 2010 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Ausführungen des Verwaltungsgerichts, die zum Nichteintreten auf seine Beschwerde führten, nicht auseinander. Er legt somit nicht dar, inwiefern das Verwaltungsgericht verfassungsmässige Rechte verletzt haben sollte, als es auf die Beschwerde nicht eintrat. Da die vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Urteils darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4. Entsprechend dem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Burgergemeinde Huttwil und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Mai 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli