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1C_22/2008 KI-generiert

Untimely appeal against cessation of sickness salary payments: 30-day filing deadline under Article 100(1) BGG not extendable, starting from receipt of full judgment.

Geschäftsnummer 1C_22/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the appeal as inadmissible due to untimeliness, ruling against the appellant and upholding the lower court's decision, with no costs imposed. The appellant had challenged a cantonal administrative court judgment that partially upheld her complaint regarding the cessation of salary payments during illness, annulled the Education Directorate's decision, and remanded the case for reconsideration. The Court held that the appeal, filed on 15 January 2008, was late because the 30-day statutory deadline under Article 100(1) BGG had expired on 17 December 2007, starting from the appellant's receipt of the full judgment on 17 November 2007, notwithstanding her residence abroad, as the deadline was not extendable under Article 47(1) BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 48 BGG; Untimely appeal against cessation of sickness salary payments: 30-day filing deadline under Article 100(1) BGG not extendable, starting from receipt of full judgment: The appellant had challenged a cantonal administrative court judgment that partially upheld her complaint regarding the cessation of salary payments during illness, annulled the Education Directorate's decision, and remanded the case for reconsideration. The Court held that the appeal, filed on 15 January 2008, was late because the 30-day statutory deadline under Article 100(1) BGG had expired on 17 December 2007, starting from the appellant's receipt of the full judgment on 17 November 2007, notwithstanding her residence abroad, as the deadline was not extendable under Article 47(1) BGG.

Schlagwörter

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Einstellung von Krankengehaltszahlungen verspätete Einreichung administrative Entlassung Verspätungsausschluss Versäumung der gesetzlichen Frist Beschwerdelegitimation verspätetes Fristerstreckungsgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 al. 1 let. a BGG

Basis for the summary dismissal of the appeal as inadmissible due to untimeliness.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_22/2008

Urteil vom 1. Februar 2008

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Bern, vertreten durch die Erziehungsdirektion des Kantons Bern, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern.

Gegenstand

Einstellung von Krankengehaltszahlungen,

Beschwerde gegen das Urteil vom 12. November 2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 12. November 2007 hiess die Verwaltungsrechtliche Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern eine von X.________ betreffend Einstellung von Krankengehaltszahlungen erhobene Beschwerde teilweise gut, hob den am 11. Mai 2007 ergangenen Entscheid der Erziehungsdirektion des Kantons Bern auf und wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Erziehungsdirektion zurück. Im Übrigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.

Gegen dieses Urteil führt X.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) bzw. subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ).

2. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).

Nach den Angaben der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 4 oben) ist ihr das von ihr selber eingereichte - vollständige - verwaltungsgerichtliche Urteil vom 12. November 2007 (Act. 2) am 17. November 2007 (Samstag) an ihren damaligen Aufenthaltsort Nürnberg zugestellt worden, was sie denn auch auf der betreffenden Gerichtsurkunde mit ihrer Unterschrift bestätigt hat.

Mit Blick darauf begann die Beschwerdefrist am 18. November 2007 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ), und sie endete somit am Montag, 17. Dezember 2007 (vgl. Art. 45 Abs. 1 BGG ), also noch gerade vor dem Beginn der Weihnachtsgerichtsferien ( Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG ).

Die erst am 15. Januar 2008 der Post übergebene Beschwerde ist somit verspätet eingereicht worden (vgl. Art. 48 BGG ), so dass auf sie nicht einzutreten ist.

Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG entschieden werden kann.

3. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, für das vorliegende bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Kanton Bern sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Februar 2008

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp