Claim Denied for Victim Assistance Due to Insufficient Evidence of Criminal Assault
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a request for victim support with the Canton of Zurich's Victim Support Office, claiming he was assaulted and injured by multiple individuals without cause near a nightclub on March 11, 2022. The office, after reviewing relevant police records, denied the request, and this decision was upheld by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich on March 20, 2023, stating there was insufficient evidence to prove that he was injured due to criminal actions by others, thereby not qualifying him for victim status. The individual subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, seeking to have it overturned and to receive victim support.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 123 Abs. 1 StGB, Art. 83 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 al. 1 let. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 82 ff. BGG; Claim Denied for Victim Assistance Due to Insufficient Evidence of Criminal Assault: The office, after reviewing relevant police records, denied the request, and this decision was upheld by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich on March 20, 2023, stating there was insufficient evidence to prove that he was injured due to criminal actions by others, thereby not qualifying him for victim status. The individual subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, seeking to have it overturned and to receive victim support.
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KI-generiertThis article is the procedural basis for declaring non-admission without a formal decision, although it is not explicitly cited in the dispositive (only Art. 108 LTF is the general rule for simplified procedure, but the actual ruling is based on Art. 42 BGG violation).
Implicitly applied as the ground for non-admission because the appellant did not properly establish compliance with the requirement to substantiate the appeal.
Cited in the dispositive as the basis for the decision not to impose costs.
Cited in the reasoning as the general basis for the appeal to the Federal Supreme Court, but the core decision is based on procedural inadmissibility (Art. 42 BGG).
Cited in the reasoning to confirm that no exceptional reason for inadmissibility applies, but the actual dismissal relies on lack of grounds presentation.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_211/2023
Urteil vom 25. Mai 2023
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Zürich,
vertreten durch die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich, Kantonale Opferhilfestelle,
Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Opferhilfe,
Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich,
II. Kammer, vom 20. März 2023 (OH.2022.00003).
Erwägungen:
1. A.________ stellte am 30. März 2022 bei der Kantonalen Opferhilfestelle des Kantons Zürich ein Opferhilfegesuch mit der Begründung, er sei am 11. März 2022 vor dem Nachtclub B.________ in Zürich von mehreren Personen grundlos angegriffen und verletzt worden. Die Opferhilfestelle zog die Akten der Stadtpolizei zum Vorfall bei und wies das Gesuch am 17. Mai 2022 ab.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die Beschwerde von A.________ gegen diese Verfügung der Opferhilfestelle am 20. März 2023 ab. Es bestehe nach den Akten keine überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass er von Dritten durch im Sinne von Art. 123 Abs. 1 StGB strafbare Handlungen verletzt worden sei, weshalb ihm die Opfereigenschaft abgehe.
Mit zwei Eingaben vom 5. Mai 2023 erhebt A.________ Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, dieses Urteil des Sozialversicherungsgerichts aufzuheben und ihm Opferhilfe zu gewähren.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben ( Art. 83 BGG ). Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander und legt nicht dar, weshalb dieser bundesrechtswidrig sein soll. Das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kanton Zürich und dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Mai 2023
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi