Petitioner Challenges Denial of Retrospective Permit for Unauthorised Pavilions Violating Setbacks
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a property owner who installed six removable pavilions on their land without prior authorization. Following a request from the local municipality, the owner submitted a retroactive building application. The municipality granted permits for some of the pavilions but denied others due to non-compliance with boundary distance regulations. The owner appealed this decision to the environmental department, which upheld the municipality's ruling, and subsequently, the regional administrative court also dismissed the appeal, concluding that the permit requirements were valid and the denied pavilions did not meet the necessary regulations. The owner later filed a further appeal to the Federal Tribunal, alleging violations of rights, but failed to adequately substantiate claims of legal or constitutional infringements. Consequently, the Court chose not to consider the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner Challenges Denial of Retrospective Permit for Unauthorised Pavilions Violating Setbacks: Following a request from the local municipality, the owner submitted a retroactive building application. The municipality granted permits for some of the pavilions but denied others due to non-compliance with boundary distance regulations. The owner appealed this decision to the environmental department, which upheld the municipality's ruling, and subsequently, the regional administrative court also dismissed the appeal, concluding that the permit requirements were valid and the denied pavilions did not meet the necessary regulations. The owner later filed a further appeal to the Federal Tribunal, alleging violations of rights, but failed to adequately substantiate claims of legal or constitutional infringements. Consequently, the Court chose not to consider the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a decision not to enter upon the appeal under this simplified procedure provision.
Used in the dispositive to rule that no court costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_21/2015
Urteil vom 29. Januar 2015
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Politische Gemeinde Uesslingen-Buch, vertreten durch den Gemeinderat Uesslingen-Buch, Schaffhauserstrasse 12, 8524 Uesslingen,
Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau, Verwaltungsgebäude, Promenade, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Baubewilligung,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 10. Dezember 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau.
Erwägungen:
1. A.________ stellte auf seiner Liegenschaft in Uesslingen-Buch ohne vorgängige Bewilligung sechs demontierbare Pavillons auf. Am 15. Oktober 2013 forderte ihn die Politische Gemeinde Uesslingen-Buch auf, für diese Pavillons ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Dieser Aufforderung kam A.________ am 30. Oktober 2013 nach. Der Gemeinderat der Politischen Gemeinde Uesslingen-Buch erteilte am 6. Januar 2014 A.________ eine Baubewilligung für die Pavillons Nr. 2, 3 und 5. Der Pavillon Nr. 6 wurde als Vordach interpretiert und ebenfalls zugelassen. Hingegen verweigerte der Gemeinderat die Bewilligung für die Pavillons Nr. 1 und 4, weil diese die Grenzabstände gegenüber den Nachbarparzellen nicht einhielten. Dagegen erhob A.________ am 28. Januar 2014 Rekurs. Das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau wies den Rekurs mit Entscheid vom 1. Oktober 2014 ab. Eine von A.________ gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 10. Dezember 2014 ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass die Bewilligungspflicht für die Pavillons gegeben sei. Die Pavillons Nr. 1 und 4 würden den jeweiligen Grenzabstand zu den Liegenschaften Nrn. 834 und 420 nicht einhalten. Unmassgeblich sei der Einwand, dass das Gebäude auf der Nachbarliegenschaft Nr. 834 den Grenzabstand ebenfalls nicht einhalte. Wie der vom Beschwerdeführer ebenfalls beanstandete Grenzzaun bilde dies nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 8. Januar 2015 (Postaufgabe 9. Januar 2014) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 10. Dezember 2014. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll.
Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich mit der Begründung des Verwaltungsgerichts nicht auseinander. Aus seiner Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Politischen Gemeinde Uesslingen-Buch, dem Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Januar 2015
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli