Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_209/2019 KI-generiert

Appeal Against Cost Advance Order Dismissed for Formal Defects

Geschäftsnummer 1C_209/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as A.________, who lodged a complaint with the Swiss Federal Administrative Court. The court issued an interlocutory decision on April 4, 2019, requiring A.________ to pay an advance of 800 Swiss Francs by April 25, 2019, failing which the complaint would not be considered. A.________ filed a legal challenge against this requirement with the Swiss Federal Tribunal, the highest judicial authority in Switzerland. The appellant's main contention is related to the demand for the advance payment, questioning its legality and possibly suggesting a violation of his right to free legal aid. However, the appellant did not demonstrate having previously requested free legal aid during the administrative court proceedings, nor did he clarify how his rights might have been violated, leading to the case not meeting the necessary procedural requirements for the Federal Tribunal to consider the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 63 Abs. 4 VwVG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Cost Advance Order Dismissed for Formal Defects: The court issued an interlocutory decision on April 4, 2019, requiring A.________ to pay an advance of 800 Swiss Francs by April 25, 2019, failing which the complaint would not be considered. A.________ filed a legal challenge against this requirement with the Swiss Federal Tribunal, the highest judicial authority in Switzerland. The appellant's main contention is related to the demand for the advance payment, questioning its legality and possibly suggesting a violation of his right to free legal aid. However, the appellant did not demonstrate having previously requested free legal aid during the administrative court proceedings, nor did he clarify how his rights might have been violated, leading to the case not meeting the necessary procedural requirements for the Federal Tribunal to consider the complaint.

Schlagwörter

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Auskunftsgesuch Kostenvorschuss Verwaltungsbeschwerde Zahlungsbefehl formeller Mangel unentgeltliche Rechtspflege Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a non-entry into the merits under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no costs shall be levied in this decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_209/2019

Urteil vom 10. April 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Polizei fedpol.

Gegenstand

Auskunftsgesuch; Kostenvorschuss,

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, Instruktionsrichterin, vom 4. April 2019 (A-1583/2019).

Erwägungen:

1. A.________ erhob beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Mit Zwischenverfügung vom 4. April 2019 forderte ihn das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 63 Abs. 4 VwVG auf, bis am 25. April 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht eingetreten werde.

2. Mit Eingabe vom 9. April 2019 führt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.

Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, dass das Bundesverwaltungsgericht bei der Aufforderung zur Leistung des Kostenvorschusses Art. 63 Abs. 4 VwVG rechtswidrig angewendet hätte. Soweit er mit seinen Ausführungen sinngemäss eine Verletzung seines Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege geltend macht, behauptet er nicht, dass er im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte. Weshalb sein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege gleichwohl verletzt worden sein sollte, legt er nicht dar. Zusammenfassend ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Polizei (fedpol) und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, Instruktionsrichterin, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. April 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli