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1C_198/2019 KI-generiert

Dismissal for Insufficient Legal Justification in License Revocation Appeal

Geschäftsnummer 1C_198/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual, A, filed a complaint against the decision made by the Road Traffic Office of the Canton of Luzern, which had issued a one-month suspension of their driver's license effective October 27, 2018. The Cantonal Court of Luzern did not proceed with A's complaint on March 15, 2019. Dissatisfied with this outcome, A submitted a statement to the Cantonal Court on April 2, 2019, expressing intent to claim compensation, which was then forwarded to the Swiss Federal Tribunal on April 3, 2019, for further examination. A's submission, however, was vague, failing to explicitly request the annulment of the Cantonal Court's decision or demonstrate how it violated federal law.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG; Dismissal for Insufficient Legal Justification in License Revocation Appeal: The Cantonal Court of Luzern did not proceed with A's complaint on March 15, 2019. Dissatisfied with this outcome, A submitted a statement to the Cantonal Court on April 2, 2019, expressing intent to claim compensation, which was then forwarded to the Swiss Federal Tribunal on April 3, 2019, for further examination. A's submission, however, was vague, failing to explicitly request the annulment of the Cantonal Court's decision or demonstrate how it violated federal law.

Schlagwörter

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Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsrechts Führerausweisentzug Rücknahme der Nichtigerklärung Strassenverkehrsrecht formelle Verfahrenseinstellung Einrede der Verfassungswidrigkeit Rechtsgutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

The appeal was not entertained because the submission clearly did not meet the minimum requirements for substantiation set out in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision states that no costs shall be levied, citing the general rule for costs.

Art. 93 BGG

The instruction not to enter upon the appeal implies the application of the procedural rule for non-admission, although the specific article is not explicitly numbered in the operative part, Art. 42 BGG is cited as the procedural obstacle for non-admission.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_198/2019

Urteil vom 9. April 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern, Abteilung Massnahmen.

Gegenstand

Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsrechts; Führerausweisentzug;

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 15. März 2019 (7H 18 295).

Erwägungen:

1. Am 15. März 2019 ist das Kantonsgericht Luzern auf die Beschwerde von A.________ gegen den vom Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern am 27. Oktober 2018 verfügten einmonatigen Führerausweisentzug nicht eingetreten.

Mit Eingabe vom 2. April 2019 ans Kantonsgericht kritisiert A.________ diesen Entscheid und behält sich vor, Genugtuungsforderungen zu stellen. Am 3. April 2019 hat das Kantonsgericht diese Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht überwiesen.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. In seiner Eingabe kritisiert A.________ zwar den Entscheid des Kantonsgerichts. Er beantragt aber weder ausdrücklich dessen Aufhebung, noch legt er dar, inwiefern er Bundesrecht verletzt. Es ergibt sich aus dem Schreiben nicht einmal klar, ob er überhaupt die Aufhebung dieses Urteils anstrebt, führt er doch aus, dass nach der Rückgabe des Führerausweises diese "unglaubliche Geschichte" für ihn abgeschlossen sei. Auf jeden Fall aber genügt die Eingabe den gesetzlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG an die Begründung einer Beschwerde ans Bundesgericht offensichtlich nicht, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. April 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi