Federal Supreme Court Refusal Due to Insufficient Justification of Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed various criminal complaints against several members of authorities and the judiciary during late 2011 and early 2012. The Zurich Cantonal Court rejected a request from the prosecution to initiate criminal proceedings against these individuals in a decision dated April 4, 2012. Subsequently, the complainant appealed to the Federal Court, but the court found that the appeal failed to provide adequate reasoning or specific arguments addressing the legal issues raised by the lower court’s decision. Consequently, the Federal Court did not proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 BGG; Federal Supreme Court Refusal Due to Insufficient Justification of Appeal: The Zurich Cantonal Court rejected a request from the prosecution to initiate criminal proceedings against these individuals in a decision dated April 4, 2012. Subsequently, the complainant appealed to the Federal Court, but the court found that the appeal failed to provide adequate reasoning or specific arguments addressing the legal issues raised by the lower court’s decision. Consequently, the Federal Court did not proceed with the appeal.
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KI-generiertThe appeal was decided under the simplified procedure due to obvious deficiencies in the statement of grounds.
The appeal was not admitted because the statement of grounds was insufficient (implied by the non-admission in order 1, although Art. 93 BGG is not explicitly cited in the dispositive, the reasoning points to admissibility issues related to the grounds, and Art. 93 BGG is the general provision for inadmissibility based on the nature of the decision or lack of grounds in the reasoning section, but since the dispositive only states non-admission without citing a specific admissibility article, we rely on the explicit citation in the reasoning section that leads to the decision, which is Art. 108 BGG for the procedure. However, following the strict rule to only include provisions explicitly cited in the dispositive, and since Art. 93 BGG is not in the dispositive, it must be excluded. The only procedural rule cited in the dispositive is Art. 108 BGG.)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_194/2012
Urteil vom 20. April 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________, Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________,
2. C.________,
3. D.________,
4. E.________,
5. F.________,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,
Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich.
Gegenstand
Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 4. April 2012
des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.
Erwägungen:
1. A.________ erstattete in den Monaten Dezember 2011 und Januar 2012 verschiedene Strafanzeigen, dies namentlich gegen verschiedene Behörden- bzw. Gerichtsmitglieder.
Mit Beschluss vom 4. April 2012 hat die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat die Ermächtigung zur Strafverfolgung (Untersuchungseröffnung bzw. Nichtanhandnahme) im Verfahren gegen die genannten Personen nicht erteilt.
2. Gegen diesen Beschluss führt A.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses hat davon abgesehen, Stellungnahmen einzuholen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer kritisiert den angefochtenen Beschluss sowie insbesondere die Zürcher Strafverfolgungs-, Sozialversicherungs- und Betreibungsbehörden auf ganz allgemeine Weise. Er setzt sich indes nicht mit den dem obergerichtlichen Beschluss zugrunde liegenden Erwägungen auseinander und legt nicht im Einzelnen dar, inwiefern durch den Beschluss Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt worden sein soll.
Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern.
Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
4. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben.
Den Beschwerdegegnern ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden und daher keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Demnach wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. April 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp