Sardona Regional Plan Appeal Dismissed for Missing Contested Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Administrative Court of the Canton of Graubünden regarding the partial revision of the Flims local planning related to the access of the UNESCO World Heritage site Tectonic Arena Sardona. The complainant did not include the challenged decision in their submission, despite being instructed by the Federal Tribunal to provide it by a specified deadline. Failure to submit the required document within the given time frame resulted in the complaint being deemed inadmissible, and no procedural costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 43 Abs. 2 BGG, Art. 43 Abs. 5 BGG, Art. 93 BGG; Sardona Regional Plan Appeal Dismissed for Missing Contested Decision: The complainant did not include the challenged decision in their submission, despite being instructed by the Federal Tribunal to provide it by a specified deadline. Failure to submit the required document within the given time frame resulted in the complaint being deemed inadmissible, and no procedural costs were imposed.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not processed because the appellant failed to remedy the missing challenged decision within the set deadline, as required by this procedural article.
The main reason for the decision not to enter upon the merits (non-entrée en matière) is implicitly linked to the inadmissibility resulting from the procedural flaw under Art. 43 BGG, although Art. 93 BGG itself isn't explicitly repeated in the dispositive, the failure to follow the procedure leads to the outcome stated in the dispositive (non-entrée en matière).
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_174/2022
Urteil vom 19. Mai 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeinde Flims,
Via dil Casti 2, 7017 Flims Dorf,
vertreten durch Rechtsanwältin Corina Caluori,
Gegenstand
Teilrevision Ortsplanung Flims Erschliessung UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden (R 22 11).
Erwägungen:
1. Mit undatierter Eingabe, welche am 14. März 2022 beim Bundesgericht einging, erhebt A.________ Klage gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden betreffend den Genehmigungsbeschluss zur Teilrevision der Ortsplanung von Flims "Erschliessung UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona" (Verfahren R 22 11). Entgegen dem Beilagenverzeichnis fehlte das angefochtene Urteil in der Eingabe.
Mit Verfügung vom 15. März 2022 wurde A.________ Frist bis zum 28. März 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht das angefochtene Urteil einzureichen, unter der Androhung, dass bei Säumnis seine Rechtsschrift unbeachtlich bleibe.
Am 25. März 2022 ging beim Bundesgericht eine weitere Eingabe von A.________ ein. Im Begleitschreiben erklärte er unter Bezugnahme auf die Verfügung des Bundesgerichts vom 15. März 2022, dass er in der Beilage die fehlenden Unterlagen zustelle. Entgegen der Erklärung im Begleitschreiben fehlte das angefochtene Urteil in der Beilage. Am 28. März 2022 ging eine weitere Eingabe von A.________ ein. Auch dieser war das angefochtene Urteil nicht beigelegt.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Gegen einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid über eine Ortsplanung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig. Nach Art. 43 Abs. 2 BGG ist der angefochtene Entscheid der Beschwerde beizulegen. Fehlt dieser, ist der Partei eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels anzusetzen, unter der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt ( Art. 43 Abs. 5 BGG ).
Vorliegend hat der Beschwerdeführer Beschwerde erhoben, ohne den angefochtenen Entscheid einzureichen, und er hat den Mangel innert der ihm mit Verfügung vom 15. März 2022 angesetzten Frist nicht behoben. Auf die Beschwerde ist damit nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Gemeinde Flims und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi