Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_164/2022 KI-generiert

Petitioner's Appeal of FAC Decision on Naturalization Fee Dismissed for Lack of Federal Jurisdiction

Geschäftsnummer 1C_164/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual contesting a decision related to facilitated naturalization. The Swiss Federal Administrative Court dismissed the individual's appeal because they failed to pay an advance fee within the designated time frame. The individual, having contracted COVID-19 in January 2022, claimed that the resulting work absence caused significant financial losses, preventing timely payment of the advance. Consequently, they filed a request for reinstatement of the deadline, which is under the jurisdiction of the Federal Administrative Court. The Swiss Federal Tribunal recognized its lack of jurisdiction to address this request and transferred the matter back to the Federal Administrative Court, without imposing any costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 Bst. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal of FAC Decision on Naturalization Fee Dismissed for Lack of Federal Jurisdiction: The Swiss Federal Administrative Court dismissed the individual's appeal because they failed to pay an advance fee within the designated time frame. The individual, having contracted COVID-19 in January 2022, claimed that the resulting work absence caused significant financial losses, preventing timely payment of the advance. Consequently, they filed a request for reinstatement of the deadline, which is under the jurisdiction of the Federal Administrative Court. The Swiss Federal Tribunal recognized its lack of jurisdiction to address this request and transferred the matter back to the Federal Administrative Court, without imposing any costs.

Schlagwörter

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Erleichterte Einbürgerung sachliche Unzuständigkeit Sistierung des Einbürgerungsverfahrens Verwaltungsgebühr Verfassungsbeschwerde im Ausland Bejahung der Zuständigkeit Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 Bst. a BGG

This provision likely justifies the non-admission/non-entry into the merits of the appeal, as the recourse was against a decision where a procedural deadline (payment of costs/advance) was missed, which is an issue typically reserved for the lower court to handle or address for inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_164/2022

Urteil vom 14. März 2022

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatssekretariat für Migration,

Quellenweg 6, 3003 Bern.

Gegenstand

Erleichterte Einbürgerung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung VI, Einzelrichterin, vom 16. Februar 2022 (F-5504/2021).

Erwägungen:

Mit Urteil vom 16. Februar 2022 ist das Bundesverwaltungsgericht auf eine Beschwerde von A.________ betreffend Erleichterte Einbürgerung nicht eingetreten mit der Begründung, sie habe den ihr auferlegten Vorschuss innert angesetzter Frist nicht geleistet.

Mit Eingabe vom 7. März 2022 erhebt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen dieses Urteil. Sie legt indessen, was einzig zulässig wäre, nicht dar, dass und weshalb das angefochtene Urteil bundesrechtswidrig sein soll. Sie bringt vielmehr vor, dass sie im Januar 2022 an Corona erkrankt sei. Wegen des damit verbundenen Arbeitsausfalls habe sie erhebliche finanzielle Einbussen erlitten und deswegen den Vorschuss nicht rechtzeitig leisten können. Die Eingabe stellt damit inhaltlich ein Fristwiederherstellungsgesuch dar, für dessen Behandlung das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist.

Auf die Beschwerde ist wegen fehlender Zuständigkeit des Bundesgerichts nicht einzutreten und die Sache ans Bundesverwaltungsgericht zu überweisen. Auf die Erhebung von Kosten kann verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Sache wird ans Bundesverwaltungsgericht überwiesen.

4. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Staatssekretariat für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung VI, Einzelrichterin, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. März 2022

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Störi