Appeal Regarding Driving License Revocation Dismissed for Late Submission
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal regarding the withdrawal of a driving license. The appellant filed a complaint against a decision made on March 2, 2011, by the Administrative Measures Department of the Glarus cantonal public prosecutor, which had resulted in the revocation of their traffic license. The appeal, submitted on April 5, 2011, was deemed late because it was not filed within the 30-day deadline set by law following the delivery of the contested decision. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 BGG, Art. 48 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Driving License Revocation Dismissed for Late Submission: The appellant filed a complaint against a decision made on March 2, 2011, by the Administrative Measures Department of the Glarus cantonal public prosecutor, which had resulted in the revocation of their traffic license. The appeal, submitted on April 5, 2011, was deemed late because it was not filed within the 30-day deadline set by law following the delivery of the contested decision. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal.
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KI-generiertThe appeal was decided in a simplified procedure because the procedural defect was obvious.
No court costs were charged for the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_164/2011
Urteil vom 11. April 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus,
Abteilung Administrativmassnahmen, Postgasse 29,
8750 Glarus.
Gegenstand
Führerausweisentzug,
Beschwerde gegen das Urteil vom 2. März 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, I. Kammer.
Erwägungen:
1. Mit Eingabe vom 3. April (Postaufgabe: 5. April) 2011 führt X.________ gegen den am 2. März 2011 betreffend Führerausweisentzug ergangenen Entscheid der I. Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht.
Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen.
2. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).
Laut Aktenlage ist der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 4. März 2011 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist hat somit am 5. März 2011 zu laufen begonnen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und am 4. April 2011 (Montag) ist sie abgelaufen ( Art. 45 BGG ). Die erst am Dienstag, 5. April 2011 der Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet eingereicht worden (s. Art. 48 BGG ). Demgemäss ist schon aus diesem Grund nicht darauf einzutreten.
Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.
3. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, I. Kammer, sowie dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. April 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp