Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_164/2011 KI-generiert

Appeal Regarding Driving License Revocation Dismissed for Late Submission

Geschäftsnummer 1C_164/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal regarding the withdrawal of a driving license. The appellant filed a complaint against a decision made on March 2, 2011, by the Administrative Measures Department of the Glarus cantonal public prosecutor, which had resulted in the revocation of their traffic license. The appeal, submitted on April 5, 2011, was deemed late because it was not filed within the 30-day deadline set by law following the delivery of the contested decision. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 45 BGG, Art. 48 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Driving License Revocation Dismissed for Late Submission: The appellant filed a complaint against a decision made on March 2, 2011, by the Administrative Measures Department of the Glarus cantonal public prosecutor, which had resulted in the revocation of their traffic license. The appeal, submitted on April 5, 2011, was deemed late because it was not filed within the 30-day deadline set by law following the delivery of the contested decision. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Führerausweisentzug verwaltungsrechtlicher Widerruf vereinfachtes Verfahren verspätete Einreichung von Urkunden abgelaufene Aufenthaltsbewilligung einfache Verkehrsregelverletzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was decided in a simplified procedure because the procedural defect was obvious.

Art. 66 Abs. 1 BGG

No court costs were charged for the proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_164/2011

Urteil vom 11. April 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus,

Abteilung Administrativmassnahmen, Postgasse 29,

8750 Glarus.

Gegenstand

Führerausweisentzug,

Beschwerde gegen das Urteil vom 2. März 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, I. Kammer.

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 3. April (Postaufgabe: 5. April) 2011 führt X.________ gegen den am 2. März 2011 betreffend Führerausweisentzug ergangenen Entscheid der I. Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht.

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen.

2. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).

Laut Aktenlage ist der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 4. März 2011 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist hat somit am 5. März 2011 zu laufen begonnen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und am 4. April 2011 (Montag) ist sie abgelaufen ( Art. 45 BGG ). Die erst am Dienstag, 5. April 2011 der Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet eingereicht worden (s. Art. 48 BGG ). Demgemäss ist schon aus diesem Grund nicht darauf einzutreten.

Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.

3. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, I. Kammer, sowie dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. April 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Bopp