Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_16/2007 KI-generiert

Administrative Measure Appeals Dismissed for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 1C_16/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around a driver who was found operating a vehicle despite having his driving license revoked for a month. Following this, the relevant authorities imposed a further three-month revocation. Additionally, it was discovered that the driver's vehicle insurance had expired, prompting the authorities to require him to either provide proof of new insurance or return the vehicle license plates. When the driver failed to comply, the authorities revoked the vehicle registrations. The driver contested both the driving license and vehicle registration revocations through legal channels, but his appeals were dismissed by the administrative court. He then sought further recourse with a higher court.

Legislator-Regeste

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Art. 86 Abs. 1 lit. d i.V.m, Art. 90 BGG, Art. 83 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Administrative Measure Appeals Dismissed for Procedural Deficiencies: Following this, the relevant authorities imposed a further three-month revocation. Additionally, it was discovered that the driver's vehicle insurance had expired, prompting the authorities to require him to either provide proof of new insurance or return the vehicle license plates. When the driver failed to comply, the authorities revoked the vehicle registrations. The driver contested both the driving license and vehicle registration revocations through legal channels, but his appeals were dismissed by the administrative court. He then sought further recourse with a higher court.

Schlagwörter

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verwaltungsrechtlicher Widerruf Prozessvoraussetzung Verwaltungsmaßnahme Führerausweisentzug Erschöpfung des Rechtswegs Subrogation des Gemeinwesens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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1C_18/2007
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning to explain the limited scope of review when fundamental rights or cantonal/intercantonal law are invoked without proper substantiation.

Art. 108 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided on the appeal using the simplified procedure due to lack of sufficient reasoning.

Art. 108 Abs. 1 BGG

The decision was rendered under this procedural rule.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning to explain the requirement for a reasoned appeal, which was not met, leading to non-admission.

Art. 82 ff. BGG

Cited as the general basis for the appeal in public law matters.

Art. 83 BGG

Cited to confirm that no exceptional ground for inadmissibility was present, although the appeal was ultimately not admitted on other grounds.

Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG

Cited as the basis for the admissibility of the appeal concerning administrative measures in traffic law.

Art. 90 BGG

Cited in conjunction with Art. 86 to confirm the type of appeal.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_16/2007

1C_18/2007 /fun

Urteil vom 28. Februar 2007

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern,

Postfach 162, 6000 Luzern 4,

Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, Obergrundstrasse 46,

6002 Luzern.

Gegenstand

Administrativmassnahmen, Führerausweisentzug,

Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) gegen die beiden Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, vom 4. und 5. Januar 2007.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Am 19. April 2006 lenkte X.________ in Luzern einen Personenwagen, obwohl ihm der Führerausweis für einen Monat entzogen worden war. Mit Verfügung vom 16. Mai 2006 entzog ihm das Strassenverkehrsamt den Ausweis erneut, diesmal für die Dauer von drei Monaten. Hiergegen führte X.________ Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Luzern. Mit Einzelrichterurteil vom 4. Januar 2007 wurde die Beschwerde abgewiesen.

Sodann ergab sich, dass die Haftpflichtversicherung für den X.________ gehörenden Personenwagen mit dem Kontrollschild LU ... und für das ihm ebenfalls gehörende Motorrad mit dem Kontrollschild LU ... erloschen war, wie dies die Z.________ Versicherungsgesellschaft mit Eingangsdatum 25. April 2006 meldete. Am folgenden Tag forderte das Strassenverkehrsamt X.________ als Halter der Fahrzeuge auf, innert acht Tagen entweder einen neuen Versicherungsnachweis zu erstatten oder die Kontrollschilder zurückzugeben; andernfalls müsse eine kostenpflichtige Entzugsverfügung erlassen werden. Mit zwei getrennten Verfügungen vom 8. Mai 2006 musste sich dann das Strassenverkehrsamt veranlasst sehen, die Ausweise und die Kontrollschilder für die genannten Fahrzeuge zu entziehen. Auch gegen diese Verfügungen erhob X.________ Beschwerde. Mit Urteil vom 5. Januar 2007 wies der zuständige Einzelrichter des kantonalen Verwaltungsgerichts auch diese Beschwerde ab, soweit er darauf eintrat.

2. Gegen beide verwaltungsgerichtlichen Urteile führt X.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses hat darauf verzichtet, Vernehmlassungen einzuholen.

Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren gemeinsam zu behandeln.

3. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) angefochten sind zwei Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, welche SVG-Administrativmassnahmen betreffen. Diese Beschwerde steht insoweit an sich offen (Art. 86 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 90 BGG ); ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben ( Art. 83 BGG ).

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist indes in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Nach Art. 106 Abs. 2 BGG prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist.

Vorliegend legt der Beschwerdeführer nicht im Einzelnen dar, inwiefern die angefochtenen Urteile rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollten. Mangels einer hinreichenden Begründung ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ) ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da diese offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, kann über sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden.

4. Von einer Kostenauflage wird unter den gegebenen Umständen abgesehen.

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG :

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrsamt und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Februar 2007

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: