Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_151/2023 KI-generiert

Election Admission and Appeal Dismissal Challenge

Geschäftsnummer 1C_151/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a complaint with the Administrative Court of the Canton of Zurich seeking to be retroactively allowed to participate in the cantonal and government council elections held on February 12, 2023, as a resident of the City of Zurich. Additionally, the individual requested the elections be declared invalid or be repeated. The court treated the submission as an appeal and dismissed it on February 16, 2023. Subsequently, the individual lodged an appeal in public-law matters with the Swiss Federal Tribunal, challenging the court's decision. However, the appeal did not meet the necessary legal reasoning requirements, leading the Tribunal to dismiss the case in a simplified procedure. The Tribunal also denied the request for free legal aid due to the lack of prospects for success and decided not to impose court costs for the federal proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Election Admission and Appeal Dismissal Challenge: Additionally, the individual requested the elections be declared invalid or be repeated. The court treated the submission as an appeal and dismissed it on February 16, 2023. Subsequently, the individual lodged an appeal in public-law matters with the Swiss Federal Tribunal, challenging the court's decision. However, the appeal did not meet the necessary legal reasoning requirements, leading the Tribunal to dismiss the case in a simplified procedure. The Tribunal also denied the request for free legal aid due to the lack of prospects for success and decided not to impose court costs for the federal proceedings.

Schlagwörter

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Kantons- und Regierungsratswahl Verwaltungsbeschwerde vereinfachtes Verfahren Wahlfälschung Verfahrensüberprüfung verfassungsmässige Anforderung Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted due to insufficient substantiation, leading to a non-entry into the merits under the simplified procedure.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was denied.

Art. 66 Abs. 1 BGG

No court fees were charged for the federal court proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_151/2023

Urteil 24. März 2023

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Zürich,

Neumühlequai 10, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Kantons- und Regierungsratswahl,

Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, Einzelrichter, vom 16. Februar 2023 (VB.2023.00091).

Erwägungen:

1. A.________ erhob mit Eingabe vom 14. Februar 2023 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich "Klage" gegen den Regierungsrat bzw. das Statistische Amt des Kantons Zürich, Abteilung Wahlen und Abstimmungen, und beantragte sinngemäss, er sei rückwirkend als Einwohner der Stadt Zürich zu den Kantons- und Regierungsratswahlen vom 12. Februar 2023 zuzulassen und diese "als unwirksam zu stellen" bzw. zu wiederholen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich nahm die "Klage" als Beschwerde entgegen und trat darauf mit Verfügung vom 16. Februar 2023 nicht ein.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 20. März 2023 (Postaufgabe 21. März 2023) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung des Verwaltungsgerichts, die zum Nichteintreten auf sein Beschwerde führte, nicht auseinander. Mit seinen Ausführungen vermag er nicht im Einzelnen und konkret aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem sinngemäss gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung von Rechtsanwalt B.________ nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Indessen ist davon abzusehen, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. März 2023

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli