Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Failure to Identify Appealable Ruling and Substantiation Deficiencies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertOn February 18, 2023, an individual submitted an application to the Administrative Court of the Canton of Schwyz labeled as a "Complaint/Request for Investigation/Document Access and Revisions." The court declined to consider this submission on February 21, 2023, explaining that the individual did not specify an appealable decision. Moreover, the court stated it was not authorized to accept or evaluate criminal complaints, as its supervisory role is limited to the Estimation Commission. Due to the obvious inadmissibility of the legal remedy and lack of jurisdiction, the court did not proceed with the application. Subsequently, the individual appealed the decision to the Swiss Federal Tribunal, but their appeal failed to meet the necessary reasoning requirements and was deemed evidently hopeless, resulting in a dismissal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Failure to Identify Appealable Ruling and Substantiation Deficiencies: Moreover, the court stated it was not authorized to accept or evaluate criminal complaints, as its supervisory role is limited to the Estimation Commission. Due to the obvious inadmissibility of the legal remedy and lack of jurisdiction, the court did not proceed with the application. Subsequently, the individual appealed the decision to the Swiss Federal Tribunal, but their appeal failed to meet the necessary reasoning requirements and was deemed evidently hopeless, resulting in a dismissal.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to the simplified procedure because it did not meet the requirements for substantiation.
The request for free legal aid was rejected because the appeal was obviously without merit.
The imposition of court costs was waived as an exception.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_143/2023
Urteil vom 23. März 2023
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz,
Kollegiumstrasse 28, Postfach 2266, 6431 Schwyz.
Gegenstand
Anzeige / Antrag auf eine (Straf-) Untersuchung usw.,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Einzelrichter, vom 21. Februar 2023 (III 2023 24).
Erwägungen:
1. A.________ reichte am 18. Februar 2023 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz eine Eingabe mit dem Betreff "Anzeige/Beschwerde Antrag auf Untersuchung/Akteneinsicht und Revisionen" ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz trat mit Entscheid vom 21. Februar 2023 auf die Eingabe nicht ein. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass A.________ keine anfechtbare Verfügung bezeichne. Im Weiteren sei das Verwaltungsgericht nicht zur Entgegennahme bzw. Beurteilung von Strafanzeigen zuständig und die Aufsichtsfunktion des Verwaltungsgerichts beschränke sich auf die Schätzungskommission. Infolge offensichtlicher Unzulässigkeit des Rechtsmittels und mangels Zuständigkeit sei auf die Eingabe nicht einzutreten.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 11. März 2023 (Postaufgabe 16. März 2023) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Es obliegt der Beschwerdeführerin namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Begründung des Verwaltungsgerichts, die zum Nichteintreten auf ihre Eingabe vom 18. Februar 2023 führte, nicht auseinander. Sie vermag nicht nachvollziehbar aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich aussichtslos, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ist ( Art. 64 BGG ). Indessen ist ausnahmsweise auf eine Kostenauflage zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. März 2023
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli