Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_143/2017 KI-generiert

Appeal Dismissal for Unpaid Appeal Fee and Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 1C_143/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a challenge to an administrative decision made by a cantonal road traffic office concerning the revocation of a foreign driver's license. The individual filed an administrative court complaint, which was initially met with a request for a cost advance that was not fulfilled. Consequently, the cantonal court dismissed the complaint for lack of timely payment. The individual subsequently filed a new complaint, which was forwarded to the federal court. However, the individual failed to provide sufficient justification for why the lower court's decision was erroneous or unconstitutional, leading to the federal court's decision not to entertain the complaint due to inadequate grounds for appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissal for Unpaid Appeal Fee and Insufficient Substantiation: The individual filed an administrative court complaint, which was initially met with a request for a cost advance that was not fulfilled. Consequently, the cantonal court dismissed the complaint for lack of timely payment. The individual subsequently filed a new complaint, which was forwarded to the federal court. However, the individual failed to provide sufficient justification for why the lower court's decision was erroneous or unconstitutional, leading to the federal court's decision not to entertain the complaint due to inadequate grounds for appeal.

Schlagwörter

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Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsrechts amtliche Kosten Führerausweisentzug administrative Entlassung Nichtleistung des Kostenvorschusses Verwaltungsgebühr Hausfriedensbruch ausländischer Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The Federal Tribunal decided not to enter into the appeal based on the simplified procedure allowed by this article due to obvious deficiency in the grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal ruled according to this article that no costs were to be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_143/2017

Urteil vom 13. März 2017

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Ralph H. Coenen,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern,

Abteilung Massnahmen,

Arsenalstrasse 45, Postfach 3970, 6002 Luzern.

Gegenstand

Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsrechts; amtliche Kosten,

Beschwerde gegen das Urteil vom 30. Januar 2017

des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung.

Erwägungen:

1. A.________ erhob am 20. Dezember 2016 Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Strassenverkehrsamts des Kantons Luzern vom 28. November 2016 in Sachen Aberkennung des ausländischen Führerausweises. Das Kantonsgericht Luzern forderte sie mit Verfügung vom 27. Dezember 2016 auf, bis am 11. Januar 2017 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, ansonsten auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kostenfolgen nicht eingetreten werde. Mit Urteil vom 30. Januar 2017 trat das Kantonsgericht Luzern auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht ein, da innert Frist der Kostenvorschuss nicht geleistet worden war.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 7. März 2017 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 30. Januar 2017. Eine gleichlautende Beschwerde reichte A.________ bereits am 2. März 2017 beim Kantonsgericht Luzern ein. Dieses überwies die Eingabe mit Schreiben vom 8. März 2017 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht. Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll.

Die Beschwerdeführerin, die keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich mit der Begründung des Kantonsgerichts, die zum Nichteintretensentscheid führte, nicht auseinander. Sie zeigt nicht ansatzweise auf, inwiefern das Urteil des Kantonsgerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Demgemäss ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG innert der Beschwerdefrist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.

4. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern, Abteilung Massnahmen, und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. März 2017

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli