Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_138/2008 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Due to Unsigned Submission and Refusal of Notification

Geschäftsnummer 1C_138/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint regarding a building permit decision issued by the Administrative Court of the Canton of Zurich. The complainant submitted an appeal to the Federal Tribunal but failed to include his signature on the appeal document or the envelope. The Federal Tribunal then notified the complainant to rectify this issue by signing the document by a specified deadline. However, the complainant refused to accept the court's notification, resulting in the failure to address the deficiency before the deadline. Consequently, the Federal Tribunal ruled to not consider the appeal due to this procedural shortcoming, imposing court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Unsigned Submission and Refusal of Notification: The complainant submitted an appeal to the Federal Tribunal but failed to include his signature on the appeal document or the envelope. The Federal Tribunal then notified the complainant to rectify this issue by signing the document by a specified deadline. However, the complainant refused to accept the court's notification, resulting in the failure to address the deficiency before the deadline. Consequently, the Federal Tribunal ruled to not consider the appeal due to this procedural shortcoming, imposing court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Baubewilligung Eröffnung des Entscheids Mängelrüge verspätete Einreichung von Urkunden kleine Baubewilligung Legitimation gegen Baubewilligung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed without entering the merits because the defect (missing signature) was not rectified (simplified, non-entry procedure).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to bear the court costs because the appeal was not processed.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_138/2008

Urteil vom 14. April 2008

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

SBB AG, Immobilien Portfolio Management, Beschwerdegegnerin,

Bauausschuss der Stadt Winterthur, vertreten durch Fridolin Störi, Neumarkt 4, Postfach, 8402 Winterthur.

Gegenstand

Baubewilligung,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 19. Dezember 2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich,

1. Abteilung, 1. Kammer.

In Erwägung,

dass X.________ mit Eingabe vom 30. März 2008 gegen den am 19. Dezember 2007 betreffend Baubewilligung ergangenen Entscheid der 1. Kammer der 1. Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich Beschwerde ans Bundesgericht führt;

dass er weder auf der Beschwerde selber noch auf dem von ihm verwendeten Briefumschlag seine Unterschrift anbrachte;

dass das Bundesgericht den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 1. April 2008 unter Verwendung einer Gerichtsurkunde aufforderte, den Mangel bis am 11. April 2008 zu beheben, d.h. die Eingabe bis dahin mit seiner eigenhändigen Unterschrift zu versehen, ansonsten auf die Rechtsschrift nicht eingetreten werden könne ( Art. 42 Abs. 5 BGG );

dass der Beschwerdeführer die Annahme der Gerichtsurkunde und damit des genannten Schreibens vom 1. April 2008 verweigerte;

dass eine derartige gerichtliche Sendung spätestens am letzten Tag einer Frist von sieben Tagen ab Eingang bei der Poststelle am Ort des Empfängers als zugestellt zu betrachten ist ( BGE 123 III 492 , s. auch BGE 134 V 49 );

dass im vorliegenden Fall die Abholfrist am 11. April 2008 unbenutzt abgelaufen ist und daher die Sendung an diesem Tag als zugestellt gilt;

dass der Beschwerdeführer den Mangel somit nicht behoben hat und demzufolge auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass der privaten Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren kein Aufwand entstanden und daher keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bauausschuss der Stadt Winterthur und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. April 2008

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp