Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_13/2015 KI-generiert

Complainant Fails to Establish Standing for Appeal Against Flood Protection Project Credit Approval

Geschäftsnummer 1C_13/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint against a decision made by the cantonal parliament regarding a proposed public works project aimed at flood protection in a specific region. The parliament had approved a substantial budget for the project, which prompted the individual to seek a public vote on the matter. The complaint challenged the legitimacy of the parliament's expenditure decision, but the individual failed to provide sufficient evidence or justification to demonstrate that their political rights were violated. Consequently, the court found that the complaint did not meet the necessary legal requirements to proceed.

Legislator-Regeste

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Art. 82 lit. c BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 89 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant Fails to Establish Standing for Appeal Against Flood Protection Project Credit Approval: The parliament had approved a substantial budget for the project, which prompted the individual to seek a public vote on the matter. The complaint challenged the legitimacy of the parliament's expenditure decision, but the individual failed to provide sufficient evidence or justification to demonstrate that their political rights were violated. Consequently, the court found that the complaint did not meet the necessary legal requirements to proceed.

Schlagwörter

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Volksabstimmung Beschwerdelegitimation Stimmrechtsbeschwerde Legitimation gegen Baubewilligung Untätigkeitsklage Haftung für Wasserschaden erworbener Anspruch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision states that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_13/2015

Urteil vom 15. Januar 2015

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Grosser Rat des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld Kant. Verwaltung.

Gegenstand

Volksabstimmung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Grossen Rats des Kantons Thurgau vom 3. Dezember 2014.

In Erwägung,

dass die A.________ mit Eingabe vom 5. Januar 2015 "Rekurs/Beschwerde gegen den Entscheid des Grossen Rates Thurgau vom 3. Dezember 2014 betreffend der 2. Thurkorrektion, Hochwasserschutzprojekt Weinfelden-Bürglen" erhoben hat;

dass sich dem der Beschwerde beigelegten Protokoll des Grossen Rates des Kantons Thurgau vom 3. Dezember 2014 entnehmen lässt, dass der Grosse Rat den Objektkredit für das Vorhaben "2. Thurkorrektion, Hochwasserschutzprojekt Weinfelden-Bürglen, Bauprojekt 2014, Abschnitt Weinfelden-Bürglen, km 28,7 bis 32,4" in der Höhe von Fr. 27'780'000.-- genehmigt und die Kosten als gebundene Ausgaben behandelt hat;

dass die Beschwerdeführerin insoweit eine Volksabstimmung verlangt;

dass gegen einen Ausgabenbeschluss Stimmrechtsbeschwerde gemäss Art. 82 lit. c BGG erhoben werden kann;

dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Kritik am Projekt selbst nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern der Grosse Rat ihre politischen Rechte verletzt haben sollte, weshalb die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;

dass die Beschwerdeführerin im Übrigen auch nicht dargelegt hat, und solches auch nicht ersichtlich ist, inwiefern sie im Sinne von Art. 89 Abs. 3 BGG legitimiert sein sollte;

dass somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Grossen Rat des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Januar 2015

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli