Dismissal of Appeal Based on Formal Insufficiency Following Missed Cost Advance Deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as A.________, who filed a complaint against a decision by the President of the Appellationsgericht (Appellate Court) of the Canton of Basel-Stadt. The initial complaint by A.________ pertained to a cantonal referendum held on November 25, 2018, and was dismissed by the Regierungsrat (Executive Council) of the Canton of Basel-Stadt on November 22, 2018. A subsequent appeal was submitted to the Appellationsgericht, which required A.________ to pay a cost advance by December 27, 2018, failing which the complaint would not be entertained. As the advance was not paid within the set timeframe, the case was dismissed as concluded on January 25, 2019. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal on February 28, 2019, challenging the decision of the Appellationsgericht to close the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal Based on Formal Insufficiency Following Missed Cost Advance Deadline: The initial complaint by A.________ pertained to a cantonal referendum held on November 25, 2018, and was dismissed by the Regierungsrat (Executive Council) of the Canton of Basel-Stadt on November 22, 2018. A subsequent appeal was submitted to the Appellationsgericht, which required A.________ to pay a cost advance by December 27, 2018, failing which the complaint would not be entertained. As the advance was not paid within the set timeframe, the case was dismissed as concluded on January 25, 2019. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal on February 28, 2019, challenging the decision of the Appellationsgericht to close the case.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to enter upon the appeal because it did not meet the formal requirements.
Used to reject the request for free legal aid because the appeal was deemed hopeless.
Used to decide that no court costs shall be levied.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_123/2019
Urteil vom 4. März 2019
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Präsident des Appellationsgerichts
des Kantons Basel-Stadt.
Gegenstand
Abstimmungsbeschwerde,
Beschwerde gegen die Verfügung des Präsidenten
des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt
vom 25. Januar 2019 (VG.2018.4).
Erwägungen:
1. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt trat mit Präsidialentscheid vom 22. November 2018 auf die Abstimmungsbeschwerde von A.________ betreffend kantonale Volksabstimmung vom 25. November 2018 nicht ein. Dagegen erhob A.________ am 26. November 2018 Beschwerde beim Appellationsgericht Basel-Stadt. Mit Verfügung vom 29. November 2018 setzte der Verfahrensleiter des Appellationsgerichts A.________ eine Frist bis zum 27. Dezember 2018 zur Leistung eines Kostenvorschusses, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Mit Verfügung vom 25. Januar 2019 stellte der Präsident des Appellationsgerichts fest, dass innert Frist der Kostenvorschuss nicht geleistet wurde und schrieb das Verfahren als erledigt ab.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 28. Februar 2019 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich überhaupt nicht mit der Begründung des Appellationsgerichts auseinander. Mit seinen nicht sachbezogenen Ausführungen vermag er nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Appellationsgerichts bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Beschwerde erweist sich als aussichtslos, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann (Art. 64Abs. 1 BGG). Indessen kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Präsidenten des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. März 2019
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli