Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal in International Asset Recovery Case Due to Lack of Demonstrated Particular Importance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision made by the Public Prosecutor's Office of the Canton of Zurich to transfer the individual's assets to German authorities as part of an international legal assistance request in criminal matters. The initial decision was communicated to the individual on December 17, 2018, and the appeal was attempted through a fax submitted on January 17, 2019, followed by the original document arriving at the Swiss Federal Criminal Court on January 23, 2019. The court dismissed the appeal on January 29, 2019, citing it as untimely since the deadline was January 16, 2019, and noted that the fax submission did not fulfill legal requirements. Subsequently, an appeal against this dismissal was filed, questioning the legality of the signature on the decision, which allegedly hadn't made the decision enforceable. However, the court found it unnecessary to address this argument since the appeal lacked substantiation for being a particularly significant case as required by law, thus it could not proceed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 84 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal in International Asset Recovery Case Due to Lack of Demonstrated Particular Importance: The initial decision was communicated to the individual on December 17, 2018, and the appeal was attempted through a fax submitted on January 17, 2019, followed by the original document arriving at the Swiss Federal Criminal Court on January 23, 2019. The court dismissed the appeal on January 29, 2019, citing it as untimely since the deadline was January 16, 2019, and noted that the fax submission did not fulfill legal requirements. Subsequently, an appeal against this dismissal was filed, questioning the legality of the signature on the decision, which allegedly hadn't made the decision enforceable. However, the court found it unnecessary to address this argument since the appeal lacked substantiation for being a particularly significant case as required by law, thus it could not proceed.
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KI-generiertCited in the reasoning to discuss whether the appeal deadline was met.
Used to justify the decision of the President acting as a single judge because the inadmissibility was obvious.
Cited in the reasoning (and implicitly as the reason for non-review) as the requirement that the appellant must demonstrate specific significance, which was not met.
Imposed costs on the appellant because the appeal was not successful.
Cited in the reasoning (and implicitly as the reason for non-review) that appeal in matters of international legal assistance is only admissible in cases of particular significance, leading to non-admission.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_120/2019
Urteil vom 1. März 2019
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Dold.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Adam Rosenberg,
gegen
Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,
Gartenhofstrasse 17, Postfach 9680, 8036 Zürich.
Gegenstand
Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland; Herausgabe zur Einziehung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer, vom 29. Januar 2019 (RR.2019.9).
Erwägungen:
1. Mit Schlussverfügung vom 11. Dezember 2018 ordnete die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich die Herausgabe der Vermögenswerte A.________s bei der B.________ AG (Stamm-Nr....) an die um Rechtshilfe ersuchenden deutschen Behörden an. Die Schlussverfügung wurde A.________ am 17. Dezember 2018 an dessen Adresse in der Schweiz zugestellt.
Der in Deutschland tätige Rechtsvertreter von A.________ reichte dagegen mit Telefax vom 17. Januar 2019 beim Bundesstrafgericht Beschwerde ein. Das Original der Beschwerdeschrift wurde am 22. Januar 2019 an der Grenze von der schweizerischen Post in Empfang genommen und traf am 23. Januar 2019 beim Bundesstrafgericht ein.
Mit Entscheid vom 29. Januar 2019 trat das Bundesstrafgericht auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die Beschwerdefrist habe am 18. Dezember 2018 zu laufen begonnen und am 16. Januar 2019 geendet. Sowohl die ohnehin nicht fristwahrende Eingabe per Telefax als auch das später nachgereichte Original seien verspätet. Der Entscheid des Bundesstrafgerichts wurde A.________ an dessen Adresse in der Schweiz zugestellt.
Mit Eingabe vom 22. Februar 2019 erhebt A.________ gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts Beschwerde. Die Eingabe wurde vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers beim Bundesstrafgericht eingereicht, welches sie mit Schreiben vom 27. Februar 2019 an das Bundesgericht weiterleitete. Im Begleitschreiben weist das Bundesstrafgericht darauf hin, dass der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid innerhalb der Abholfrist bis zum 7. Februar 2019 nicht in Empfang genommen habe und dieser ihm deshalb in der Folge auch per A-Post zugeschickt worden sei.
Es wurde kein Schriftenwechsel durchgeführt.
2. Angesichts der Ausführungen des Bundesstrafgerichts ist fraglich, ob der Beschwerdeführer die zehntägige Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG eingehalten hat. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Frist habe noch nicht zu laufen begonnen, da der vorsitzende Richter am Bundesstrafgericht den Entscheid nicht hinreichend leserlich und damit nicht rechtswirksam unterzeichnet habe. Wie es sich mit all dem verhält, kann offen bleiben, da auf die Beschwerde unabhängig von der Wahrung der Beschwerdefrist nicht einzutreten ist.
3. Gemäss Art. 84 Abs. 1 BGG ist gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen die Beschwerde nur zulässig, wenn es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG muss der Beschwerdeführer darlegen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist.
Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb hier ein besonders bedeutender Fall gegeben sein soll. Das ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Die Beschwerde genügt daher den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Da dies offensichtlich ist, ist der Präsident der Abteilung als Einzelrichter zum Entscheid befugt und beschränkt sich dessen Begründung auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG ).
4. Auf die Beschwerde ist demnach nicht einzutreten.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, und dem Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. März 2019
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Dold