Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_12/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Review of Interim Decision on Extension Denial Due to Lack of Irreparable Harm

Geschäftsnummer 1C_12/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Zurich Cantonal Court, which had rejected their request for an extension to submit comments in a legal matter. The initial request for extension had been denied on January 20, 2021, following a court decision dated November 13, 2020. The complainant sought to have the rejection declared invalid, be annulled, and the Cantonal Court instructed to grant the extension. The complaint was processed without soliciting submissions from the opposing parties. The Tribunal examined whether the interim decision could lead to an irreparable disadvantage, as required to proceed with this type of appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 83 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Federal Supreme Court Declines Review of Interim Decision on Extension Denial Due to Lack of Irreparable Harm: The initial request for extension had been denied on January 20, 2021, following a court decision dated November 13, 2020. The complainant sought to have the rejection declared invalid, be annulled, and the Cantonal Court instructed to grant the extension. The complaint was processed without soliciting submissions from the opposing parties. The Tribunal examined whether the interim decision could lead to an irreparable disadvantage, as required to proceed with this type of appeal.

Schlagwörter

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Ermächtigung Darlegung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils anfechtbarer Zwischenentscheid materielle Überprüfung Kognitionsbeschränkung Wirkungen der Vorabentscheidungsurteile Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

This article defines the procedure under which the President may refuse to enter a decision on the appeal in a simplified procedure, as applied in order 1.

Art. 66 al. 1 LTF

This provision governs the imposition of costs, and the decision confirms that no costs shall be levied (Order 2).

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

This provision was cited in the reasoning to establish the condition for appealing an interlocutory decision, which was relevant as the appeal was considered inadmissible for failure to demonstrate irreparable harm.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_12/2021

Urteil vom 17. März 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. B.________, c/o Stadtpolizei Zürich,

2. C.________, c/o Stadtrichteramt Zürich,

Beschwerdegegner,

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Büro B-4,

Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich.

Gegenstand

Ermächtigung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des

Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 20. Januar 2021

(TB200145-O/Z2).

Erwägungen:

1. Im Ermächtigungsverfahren TB200145-O/Z2 hat das Obergericht des Kantons Zürich am 20. Januar 2021 das Gesuch von A.________ um Gewährung einer weiteren Fristerstreckung zur Stellungnahme gemäss Verfügung vom 13. November 2020 abgewiesen.

Mit Beschwerde vom 7. Februar 2021 beantragt A.________, diese Verfügung für nichtig zu erklären, sie aufzuheben und das Obergericht anzuweisen, ihr Fristerstreckungsgesuch gutzuheissen.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben ( Art. 83 BGG ). Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 IV 139 E. 4) bewirken könnte ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ). Die zweite Voraussetzung fällt vorliegend ausser Betracht. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG hat die Beschwerdeführerin darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind; bei der Anfechtung von Zwischenentscheiden hat sie die Tatsachen anzuführen, aus denen sich der nicht wiedergutzumachende Nachteil ergeben soll, sofern dies nicht offensichtlich ist ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; zum Ganzen: BGE 141 IV 284 E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3 S. 292).

Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern ihr durch die angefochtene Verfügung ein nicht wiedergutzumachender Nachteil droht, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. März 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Störi