Appeal Regarding Refusal to Authorize Criminal Proceedings Against Public Prosecutor Dismissed for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a criminal complaint against a leading public prosecutor in a Swiss canton, seeking authorization to initiate criminal proceedings. The canton's prosecution chamber denied the request for authorization in a decision issued in December 2016. The individual subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal. However, the tribunal found that the individual's appeal did not meet the necessary legal requirements, notably failing to adequately address the reasoning of the prosecution chamber or demonstrate any unlawful denial of authorization, leading the tribunal to decide not to consider the appeal further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Refusal to Authorize Criminal Proceedings Against Public Prosecutor Dismissed for Lack of Substantiation: The canton's prosecution chamber denied the request for authorization in a decision issued in December 2016. The individual subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal. However, the tribunal found that the individual's appeal did not meet the necessary legal requirements, notably failing to adequately address the reasoning of the prosecution chamber or demonstrate any unlawful denial of authorization, leading the tribunal to decide not to consider the appeal further.
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KI-generiertThe decision to decide on the appeal in a simplified procedure because the formal defect was obvious.
The decision not to levy any court costs for the federal proceedings.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_109/2017
Urteil vom 22. Februar 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ermächtigungsverfahren,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 7. Dezember 2016 der Anklagekammer des
Kantons St. Gallen.
In Erwägung,
dass A.________ mit Eingaben vom 23. und 26. Oktober 2016 Strafanzeige gegen die Leitende Staatsanwältin B.________ bei der Anklagekammer des Kantons St. Gallen eingereicht hat;
dass die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 7. Dezember 2016 keine Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Leitende Staatsanwältin erteilt hat;
dass A.________ gegen den Entscheid der Anklagekammer mit Eingabe vom 18. Februar 2017 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht führt, welches davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer sich mit der Begründung der Anklagekammer nicht auseinandersetzt und nicht ansatzweise darlegt, inwiefern die Anklagekammer die Erteilung der Ermächtigung in rechts- bzw. verfassungswidriger Weise verweigert haben sollte;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Februar 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli