Complaint Against Guardian Dismissed Due to Insufficient Substantiation in Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA man filed a criminal complaint on December 4, 2018, against his guardian alleging several offenses, including misappropriation of pension funds, falsified accounting, causing existential anxiety, depression, despair, and coercion or extortion leading to suicidal tendencies. The public prosecution of the Canton of St. Gallen forwarded the complaint on January 8, 2019, to the cantonal indictment chamber for an authorization procedure. On February 5, 2019, the indictment chamber denied authorization to open a criminal case, citing insufficient evidence of criminal behavior. The man appealed this decision on February 12, 2019, to the Federal Administrative Court, which transferred the case to the Swiss Federal Tribunal. The Federal Tribunal chose not to proceed with the case due to inadequate justification in the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complaint Against Guardian Dismissed Due to Insufficient Substantiation in Appeal: The public prosecution of the Canton of St. Gallen forwarded the complaint on January 8, 2019, to the cantonal indictment chamber for an authorization procedure. On February 5, 2019, the indictment chamber denied authorization to open a criminal case, citing insufficient evidence of criminal behavior. The man appealed this decision on February 12, 2019, to the Federal Administrative Court, which transferred the case to the Swiss Federal Tribunal. The Federal Tribunal chose not to proceed with the case due to inadequate justification in the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
No court costs were levied.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_101/2019
Urteil vom 21. Februar 2019
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt Uznach.
Gegenstand
Ermächtigungsverfahren,
Beschwerde gegen den Zirkulationsentscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 5. Februar 2019 (AK.2019.9-AK [ST.2018.43642]).
Erwägungen:
1. A.________ erstattete am 4. Dezember 2018 Strafanzeige gegen seinen (Berufs-) Beistand wegen "Unterschlagung der Rente, gefälschter Buchhaltung, Herbeiführung der Existenzängste, Depressionskrankheit, Verzweiflung und dadurch Suizid-Nötigung/Erpressung (Geld oder Leben) ". Das Untersuchungsamt Uznach leitete die Strafanzeige am 8. Januar 2019 an die Anklagekammer des Kantons St. Gallen zur Durchführung des Ermächtigungsverfahrens weiter. Mit Entscheid vom 5. Februar 2019 erteilte die Anklagekammer keine Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens. Sie kam zusammenfassend zum Schluss, dass keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten des Angezeigten ersichtlich seien.
2. A.________ erhob gegen den Entscheid der Anklagekammer mit Eingabe vom 12. Februar 2019 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesverwaltungsgericht. Dieses überwies die Eingabe mit Schreiben vom 15. Februar 2019 zuständigkeitshalber dem Bundesgericht. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.
Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde nicht. Er setzt sich mit der Begründung der Anklagekammer, die zur Verweigerung der Ermächtigung führte, nicht auseinander. Er vermag daher nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung der Anklagekammer bzw. deren Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt Uznach, und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Februar 2019
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli