Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_1/2019 KI-generiert

Cantonal Government Decision on Public Vote Appeal Admissibility

Geschäftsnummer 1C_1/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Tribunal reviewed a case where an individual, Michel Cavin, filed a complaint against a decision by the government council of the Canton of Basel-Stadt regarding the procedural handling of a voting rights appeal related to a cantonal referendum held on November 25, 2018. The appeal originally filed with the Appellationsgericht Basel-Stadt was denied a suspensive effect pending the requirement for a cost advance. Cavin then submitted a public law appeal to the Federal Tribunal on December 31, 2018, contesting the decision to deny the suspensive effect and the demand for a cost advance, claiming it infringed on constitutional rights. However, it was deemed that Cavin failed to sufficiently substantiate claims of constitutional violations, resulting in the Federal Tribunal opting not to proceed with his appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 98 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Government Decision on Public Vote Appeal Admissibility: The appeal originally filed with the Appellationsgericht Basel-Stadt was denied a suspensive effect pending the requirement for a cost advance. Cavin then submitted a public law appeal to the Federal Tribunal on December 31, 2018, contesting the decision to deny the suspensive effect and the demand for a cost advance, claiming it infringed on constitutional rights. However, it was deemed that Cavin failed to sufficiently substantiate claims of constitutional violations, resulting in the Federal Tribunal opting not to proceed with his appeal.

Schlagwörter

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Stimmrechtsbeschwerde öffentliche Verhandlung Demonstrationsrecht verfassungsmässige Anforderung Wirkungen der Vorabentscheidungsurteile gesetzlicher Anspruch E-Government

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to declare non-admittance of the appeal in the simplified procedure due to formal deficiencies.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to deny the request for free legal aid because the appeal was deemed hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide that no court costs would be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_1/2019

Urteil vom 10. Januar 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

Michel Cavin,

Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt.

Gegenstand

Stimmrechtsbeschwerde,

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,

Präsident, vom 29. November 2018 (VG.2018.4).

Erwägungen:

1. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt trat mit Präsidialentscheid vom 22. November 2018 auf die Abstimmungsbeschwerde von Michel Cavin betreffend kantonale Volksabstimmung vom 25. November 2018 nicht ein. Dagegen erhob Michel Cavin am 26. November 2018 Beschwerde beim Appellationsgericht Basel-Stadt und ersuchte dabei um Gewährung der aufschiebenden Wirkung. Der Präsident des Appellationsgerichts Basel-Stadt erkannte der Beschwerde mit Verfügung vom 29. November 2018 keine aufschiebende Wirkung zu und forderte Michel Cavin auf, bis 27. Dezember 2018 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.

2. Michel Cavin führt mit Eingabe vom 31. Dezember 2018 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Gegen Entscheide über vorsorglichen Massnahmen (wie vorliegend das Gesuch um aufschiebende Wirkung) kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 98 BGG ).

Der Beschwerdeführer geht offenbar davon aus, dass mit der angefochtenen Verfügung bereits über seine Beschwerde entschieden worden ist. Das Appellationsgericht hat jedoch erst über die beantragte aufschiebende Wirkung entschieden. Der Entscheid in der Sache selbst steht noch aus. Inwiefern das Appellationsgericht beim Entscheid über das Gesuch um aufschiebende Wirkung verfassungsmässige Rechte verletzt haben sollte, vermag der Beschwerdeführer nicht ansatzweise aufzuzeigen. Er legt auch nicht dar, dass die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Die Beschwerde erweist sich als aussichtslos, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Indessen kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Januar 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli