Dismissal for Failure to Submit Challenged Decision in Criminal Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant submitted two appeals to the Swiss Federal Tribunal on February 26, 2020, but failed to include a decision that the appeals were challenging, as required for such submissions. The Tribunal notified the complainant on February 27, 2020, to submit the missing decision by March 10, 2020, warning that the appeal would otherwise be disregarded. The notification was returned with the note "refused" and was considered duly delivered. The complainant did not submit any further documents within the stipulated timeframe; thus, the appeal was not admitted for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal for Failure to Submit Challenged Decision in Criminal Appeal: The Tribunal notified the complainant on February 27, 2020, to submit the missing decision by March 10, 2020, warning that the appeal would otherwise be disregarded. The notification was returned with the note "refused" and was considered duly delivered. The complainant did not submit any further documents within the stipulated timeframe; thus, the appeal was not admitted for consideration.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed in simplified procedure due to missing documents.
Cited as the basis for setting a deadline to remedy the defect under threat of non-consideration, leading to non-entry upon default.
Cited as the basis for the requirement that the challenged decision must be attached to the appeal, leading to non-entry upon default.
Cited to justify the decision not to impose costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_95/2020
Urteil vom 13. März 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
Gegenstand
Strafverfahren.
Erwägungen:
1. Mit zwei als Beschwerde bezeichneten Eingaben vom 26. Februar 2020 wandte sich A.________ an das Bundesgericht. Da ein der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegender Entscheid der Beschwerde nicht beilag und sich aus der Beschwerdebegründung auch nicht ergab, gegen welchen Entscheid sich eine Beschwerde richten sollte, forderte das Bundesgericht A.________ mit Verfügung vom 27. Februar 2020 auf, das fehlende Urteil dem Bundesgericht bis spätestens am 10. März 2020 einzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Die als Gerichtsurkunde an die in der Beschwerde angegebene Adresse versandte Verfügung wurde am 4. März 2020 mit dem Vermerk "verweigert" wieder ans Bundesgericht zurückgesandt. Sie gilt als rechtsgültig zugestellt.
2. Der Rechtsschrift ist unter anderem der Entscheid, gegen den sie sich richtet, beizulegen ( Art. 42 Abs. 3 BGG ). Fehlen die vorgeschriebenen Beilagen, ist eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels mit der Androhung anzusetzen, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt ( Art. 42 Abs. 5 BGG ).
3. Innert Frist ging vom Beschwerdeführer keine weitere Eingabe ein. Somit ist vorliegend in Anwendung von Art. 42 Abs. 3 und 5 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. März 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli