Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_88/2019 KI-generiert

Appeal Against Pre-Trial Detention Denial in Commercial Fraud Case

Geschäftsnummer 1B_88/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person, referred to as A.________, was under investigation by the Regional Public Prosecutor's Office Bern-Mittelland for crimes including commercial fraud, potential multiple embezzlement, and fraudulent misuse of a data processing system. Subsequently, the Cantonal Compulsory Measures Court ordered three months of pre-trial detention as of November 2, 2018. A complaint by A.________ was partially upheld by the Court of Appeal in Bern on December 3, 2018, due to a procedural rights violation, but the detention order remained. After a failed appeal to the Federal Supreme Court, which was not admitted for review, A.________ requested release from detention in January 2019, which was denied. The appeal against this denial was also rejected by the Bernese Court of Appeal on February 13, 2019, citing substantiated suspicion of crime and risk of reoffending, hence considering the detention proportionate. A subsequent appeal to the Federal Supreme Court on February 18, 2019, failed to demonstrate any violation of law, leading the court to dismiss the complaint for not meeting procedural requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Pre-Trial Detention Denial in Commercial Fraud Case: Subsequently, the Cantonal Compulsory Measures Court ordered three months of pre-trial detention as of November 2, 2018. A complaint by A.________ was partially upheld by the Court of Appeal in Bern on December 3, 2018, due to a procedural rights violation, but the detention order remained. After a failed appeal to the Federal Supreme Court, which was not admitted for review, A.________ requested release from detention in January 2019, which was denied. The appeal against this denial was also rejected by the Bernese Court of Appeal on February 13, 2019, citing substantiated suspicion of crime and risk of reoffending, hence considering the detention proportionate. A subsequent appeal to the Federal Supreme Court on February 18, 2019, failed to demonstrate any violation of law, leading the court to dismiss the complaint for not meeting procedural requirements.

Schlagwörter

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Untersuchungshaft gewerbsmässiger Betrug Betrug Strafuntersuchung Rückfall bei Straftaten Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to failure to meet formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_88/2019

Urteil vom 25. Februar 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern,

Maulbeerstrasse 10, Postfach 6250, 3001 Bern.

Gegenstand

Untersuchungshaft,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 13. Februar 2019 (BK 19 51).

Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland führt ein Strafverfahren gegen A.________ wegen gewerbsmässigen Betrugs, evtl. mehrfacher Veruntreuung, gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage etc. Am 2. November 2018 ordnete das Kantonale Zwangsmassnahmengericht für die Dauer von drei Monaten Untersuchungshaft für ihn an. Am 3. Dezember 2018 hiess die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern die Beschwerde von A.________ insoweit gut, als festgestellt wurde, dass das Zwangsmassnahmengericht das rechtliche Gehör von A.________ verletzt hatte. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. Auf eine gegen diesen Beschluss von A.________ erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 28. Dezember 2018 nicht ein (Verfahren 1B_520/2018).

Am 4. Januar 2019 ersuchte A.________ um Haftentlassung. Das Kantonale Zwangsmassnahmengericht wies mit Entscheid vom 21. Januar 2019 das Haftentlassungsgesuch ab und verlängerte auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft um einen Monat. Dagegen wandte sich A.________ an die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern, welche die Beschwerde mit Beschluss vom 13. Februar 2019 abwies. Zusammenfassend bejahte sie dabei den dringenden Tatverdacht sowie den besonderen Haftgrund der Wiederholungsgefahr und erachtete die bisherige Haftdauer als verhältnismässig.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 18. Februar 2019 (Postaufgabe 21. Februar 2019) Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Die Beschwerdekammer in Strafsachen legte ausführlich dar, weshalb sie den dringenden Tatverdacht und den besonderen Haftgrund der Wiederholungsgefahr als gegeben erachtete. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander und vermag nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die Begründung der Beschwerdekammer in Strafsachen, die zur Abweisung der Beschwerde führte, bzw. deren Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, und Rechtsanwalt Urs Hofer schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Februar 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli