Complainant's Appeal Against Insufficient Fine Dismissed for Lack of Standing and Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute following an incident in a stairwell where one party filed a criminal complaint against another for alleged misconduct. The local prosecuting authority subsequently issued a fine of 200 CHF to the accused. Unhappy with this outcome, the complainant appealed, arguing that the fine was insufficient and the situation was underreported. However, the district court dismissed the appeal due to a lack of standing. This decision was also upheld by the appeal court, prompting the complainant to further challenge the ruling in a higher court. Ultimately, the higher court found that the appeal did not meet the necessary legal criteria for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant's Appeal Against Insufficient Fine Dismissed for Lack of Standing and Substantiation: The local prosecuting authority subsequently issued a fine of 200 CHF to the accused. Unhappy with this outcome, the complainant appealed, arguing that the fine was insufficient and the situation was underreported. However, the district court dismissed the appeal due to a lack of standing. This decision was also upheld by the appeal court, prompting the complainant to further challenge the ruling in a higher court. Ultimately, the higher court found that the appeal did not meet the necessary legal criteria for consideration.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was decided under the simplified procedure due to the obvious lack of reasoned grounds.
The court decided not to impose any court costs for this judgment.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_8/2012
Urteil vom 12. Januar 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführerin,
gegen
Statthalteramt des Bezirkes Hinwil,
Untere Bahnhofstrasse 25a, 8340 Hinwil.
Gegenstand
Gerichtliche Beurteilung,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. Dezember 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich,
III. Strafkammer.
Erwägungen:
1. Im Anschluss an eine Streitigkeit in einem Treppenhaus erhob X.________ Strafanzeige gegen Y.________ und stellte einen Strafantrag betreffend Tätlichkeiten. Das Statthalteramt des Bezirks Hinwil bestrafte daraufhin Y.________ per Strafbefehl mit einer Busse von Fr. 200.--.
2. Gegen den Strafbefehl erhob X.________ Einsprache mit der Begründung, die Busse sei zu gering und der Sachverhalt beschönigt. Das Einzelgericht des Bezirks Hinwil stellte mit Verfügung vom 14. November 2011 das Einspracheverfahren mangels Einsprachelegitimation ein. Dagegen erhob X.________ Beschwerde, welche die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Verfügung vom 15. Dezember 2011 abwies, soweit sie darauf eintrat.
3. X.________ führt mit Eingabe vom 4. Januar 2012 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
4. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Die Beschwerdeführerin nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund. Aus ihrer Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern die Begründung der angefochtenen Verfügung bzw. die Verfügung selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
5. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Statthalteramt des Bezirkes Hinwil und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Januar 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli