Appeal Concerning Undue Delay in Judgment Delivery Declared Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case pertains to a legal complaint submitted by an individual against a court in the Thurgau canton, alleging undue delays in delivering a judgment related to a criminal matter following a hearing held on January 24, 2011. The individual argued that the court failed to provide the operative part of the judgment in a timely manner. However, by the time the complaint was made, the court had already issued the judgment with a detailed explanation on February 24, 2011, rendering the proceedings before the higher court irrelevant. Consequently, the complaint was dismissed as moot, and no costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 72 BZP, Art. 71 BGG; Appeal Concerning Undue Delay in Judgment Delivery Declared Moot: The individual argued that the court failed to provide the operative part of the judgment in a timely manner. However, by the time the complaint was made, the court had already issued the judgment with a detailed explanation on February 24, 2011, rendering the proceedings before the higher court irrelevant. Consequently, the complaint was dismissed as moot, and no costs were imposed.
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KI-generiertCited for the application of summary procedure rules regarding costs.
Cited in connection with Art. 71 BGG for the decision on costs in the summary procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_68/2011
Verfügung vom 24. März 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Thurgau, Promenadenstrasse 12A, 8500 Frauenfeld.
Gegenstand
Strafverfahren (Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung).
In Erwägung,
dass X.________ mit Eingabe vom 10. Februar (Postaufgabe: 14. Februar) 2011, die er mit Schreiben vom 25. Februar (Postaufgabe: 27. Februar) 2011 ergänzte, beim Bundesgericht eine Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsweigerungsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Thurgau einreichte, da dieses ihm in seiner Strafsache nach der am 24. Januar 2011 stattgefundenen Hauptverhandlung bis zum Beschwerdezeitpunkt in gesetzwidriger Weise kein Dispositiv des damals ergangenen Urteils zugestellt habe;
dass dieses Urteil dem Beschwerdeführer inzwischen, am 24. Februar 2011, mit ausführlicher Begründung versehen zugestellt worden ist;
dass das bundesgerichtliche Verfahren somit gegenstandslos geworden ist;
dass gemäss Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG über die Kostenfolgen mit summarischer Begründung zu entscheiden ist;
dass danach die Kosten im Regelfall derjenigen Partei aufzuerlegen sind, die sich bei der Beurteilung des Rechtsstreites materiell im Unrecht befunden hätte;
dass es sich indes erübrigt, die Beschwerde im Hinblick auf den hier zu treffenden Kostenentscheid weiter zu prüfen, zumal für das vorliegende Verfahren ohnehin keine Gerichtsgebühr zu erheben und anderseits dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;
wird verfügt:
1. Die Beschwerde im Verfahren 1B_68/2011 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. März 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp