Appeal Dismissed for Failure to Remedy Procedural Defects in Defense Counsel Appointment Challenge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual referred to as A.________, who had been appointed an official defense in a criminal proceeding by the Zurich Prosecutor's Office. A.________ filed a complaint against this appointment with the Zurich Cantonal Court, which rejected the complaint for being mostly illegible and inadequate. Despite the opportunity to submit an improved complaint, A.________ failed to do so within the given timeframe, leading to the court’s decision not to admit the complaint. Subsequently, A.________ attempted to appeal this non-admission to the Swiss Federal Tribunal; however, the appeal once again did not satisfy the legal requirements, specifically in demonstrating any violation of law or constitutional rights, prompting the tribunal to dismiss the appeal without imposing costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Remedy Procedural Defects in Defense Counsel Appointment Challenge: A.________ filed a complaint against this appointment with the Zurich Cantonal Court, which rejected the complaint for being mostly illegible and inadequate. Despite the opportunity to submit an improved complaint, A.________ failed to do so within the given timeframe, leading to the court’s decision not to admit the complaint. Subsequently, A.________ attempted to appeal this non-admission to the Swiss Federal Tribunal; however, the appeal once again did not satisfy the legal requirements, specifically in demonstrating any violation of law or constitutional rights, prompting the tribunal to dismiss the appeal without imposing costs.
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KI-generiertThe appeal was not entertained under the simplified procedure because it failed to meet the formal requirements.
The court ruled not to impose costs in this exceptional case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_638/2022
Urteil vom 22. Dezember 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________, c/o B.________ AG, Alterspsychiatrisches Pflegeheim,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Abteilung B, Büro B-2, Postfach, 8036 Zürich, vertreten durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich.
Gegenstand
Strafverfahren; Bestellung einer amtlichen Verteidigung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 30. November 2022 (UP220049-O/U/AEP).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 25. Juli 2022 bestellte die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich eine amtliche Verteidigung für A.________. Eine dagegen von A.________ an das Obergericht des Kantons Zürich erhobene Beschwerde wies dieses mit Verfügung vom 22. September 2022 zur Überarbeitung und allfälligen Verbesserung zurück, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könne bzw. aufgrund der Akten entschieden werde. Zur Begründung führte es aus, die handschriftlich verfasste Beschwerde sei grösstenteils nicht entzifferbar und erweise sich als mangelhaft. Mit Eingabe vom 29. September 2022 führte A.________ sinngemäss und soweit entzifferbar Beschwerde gegen diese Verfügung an das Bundesgericht. Dieses trat am 12. Oktober 2022 nicht auf die Beschwerde ein (Urteil 1B_514/2022). Da A.________ innert der vom Obergericht angesetzten Frist keine verbesserte Beschwerde einreichte, trat das Obergericht am 30. November 2022 nicht auf die Beschwerde ein.
Mit Eingabe vom 14. Dezember 2022 führt A.________ sinngemäss und soweit entzifferbar Beschwerde gegen dieses Nichteintreten an das Bundesgericht. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen).
Soweit entzifferbar legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern der Entscheid der Vorinstanz rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte, und das ist auch nicht offensichtlich. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, und C.________, Zürich, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Dezember 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jametti
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier