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1B_62/2021 KI-generiert

Cantonal Appellate Court Detention Upheld Due to Unchallenged Grounds for Pretrial Custody

Geschäftsnummer 1B_62/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In January 2021, the Court of Appeal of Basel-Stadt ruled in favor of the public prosecutor's complaint regarding the detention of an individual accused of multiple burglaries. The court ordered pre-trial detention until April 2021, citing strong evidence and risks of flight and collusion. The accused, aged 50, contested the ruling, arguing against the likelihood of escaping and requesting release on bail. The appeal was forwarded to the Swiss Federal Tribunal, which required the appellant to address both the flight and collusion risks for the complaint to be valid. The appellant's lack of substantial arguments led to the appeal not being considered.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 221 Abs. 1 StPO, Art. 108 al. 1 let. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF; Cantonal Appellate Court Detention Upheld Due to Unchallenged Grounds for Pretrial Custody: The court ordered pre-trial detention until April 2021, citing strong evidence and risks of flight and collusion. The accused, aged 50, contested the ruling, arguing against the likelihood of escaping and requesting release on bail. The appeal was forwarded to the Swiss Federal Tribunal, which required the appellant to address both the flight and collusion risks for the complaint to be valid. The appellant's lack of substantial arguments led to the appeal not being considered.

Schlagwörter

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Anordnung von Untersuchungshaft Haftgrund Fluchtgefahr Kollusionsgefahr Verlängerung der Ausschaffungshaft Zulässige Gründe Strafaufschub

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 al. 1 let. a LTF

Implicitly applied when the decision not to enter upon the appeal is made in a simplified procedure (although not explicitly numbered in the operative part, the decision not to proceed is based on failure to meet argumentative duties, which falls under procedural grounds justifying non-admission, but specifically, the operative part only refers to non-admission (Art. 108 is the relevant procedural provision for simplified procedure decisions not to enter)]. Given the constraints, only explicitly cited articles in the dispositive can be included. No article in the dispositive (1, 2, 3) explicitly cites a specific procedural rule like Art. 108 LTF, although the reasoning discusses inadmissibility in a simplified procedure. Therefore, based strictly on the rule ('Include a provision **only if it is explicitly cited in the dispositive (the numbered orders at the end of the decision)**'), only the costs provision is explicitly cited in the dispositive.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited as part of the requirements the appellant must meet regarding the substantiation of the appeal.

Art. 66 al. 1 LTF

Used to support the decision not to impose costs in point 2 of the operative part.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_62/2021

Urteil vom 10. Februar 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons -Stadt,

Binningerstrasse 21, Postfach 1348, 4001 Basel.

Gegenstand

Anordnung von Untersuchungshaft,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Appellationsgerichts des Kantons -Stadt,

Einzelgericht, vom 26. Januar 2021 (HB.2021.3).

Erwägungen:

1. Am 26. Januar 2021 hiess das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 14. Januar 2021 gut und verfügte gegen A.________ Untersuchungshaft bis zum 11. April 2021. Es erwog, ein dringender Tatverdacht sei bezüglich verschiedener Einbruchdiebstähle gegeben, und es bestünde sowohl Flucht- als auch Kollusionsgefahr. Geeignete Ersatzmassnahmen gebe es keine.

Mit Eingabe vom 29. Januar 2021 ans Appellationsgericht beteuert A.________, er werde in seinem fortgeschrittenem Alter von 50 Jahren nicht fliehen und ersucht sinngemäss, ihn gegen Kaution freizulassen.

Das Appellationsgericht hat die Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht zur allfälligen Behandlung als Haftbeschwerde überwiesen.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Gegen den Haftentscheid des Appellationsgerichts vom 26. Januar 2021 steht die Beschwerde in Strafsachen offen, weshalb die Eingabe von A.________ als solche entgegenzunehmen ist. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). Stützt sich der angefochtene Entscheid auf mehrere selbständige Begründungen, so muss sich die Beschwerde mit jeder einzelnen auseinandersetzen, sonst wird darauf nicht eingetreten ( BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 143 IV 40 E. 3.4 S. 44).

Für die Anordnung von Untersuchungshaft nach Art. 221 Abs. 1 StPO muss ein dringender Tatverdacht in Bezug auf ein Verbrechen oder Vergehen bestehen und einer der besonderen Haftgründe - Flucht-, Kollusions- oder Wiederholungsgefahr - erfüllt sein. Das Appellationsgericht hat im angefochtenen Entscheid sowohl Flucht- als auch Kollusionsgefahr bejaht. Für eine erfolgreiche Beschwerdeführung müsste der Beschwerdeführer somit plausibel darlegen, dass weder Flucht- noch Kollusionsgefahr besteht. Er beschränkt sich indessen auf die Beteuerung, er werde nicht fliehen, und bestreitet das Vorliegen von Kollusionsgefahr nicht. Er ficht damit nur eine der beiden selbständigen Begründungen an, weshalb auf die Beschwerde wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, und B.________ schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Februar 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi