Federal Supreme Court Rejects Appeal Against Security Detention Due to Procedural Error
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by the individual A._______ against a decision by the District Court of Zurich, Coercive Measures Court, regarding the order of preventive detention. The Zurich Prosecutor's Office had filed charges against A._______ and requested preventive detention, which was granted on November 1, 2021, until May 1, 2022, or until the first-instance judgment. A._______ appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal on November 8, 2021, challenging the ruling of the District Court of Zurich. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal was not permissible at this level, as the decision in question was not a final cantonal ruling. Hence, the complaint was referred to the III Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Supreme Court for further consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 222 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Rejects Appeal Against Security Detention Due to Procedural Error: The Zurich Prosecutor's Office had filed charges against A._______ and requested preventive detention, which was granted on November 1, 2021, until May 1, 2022, or until the first-instance judgment. A._______ appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal on November 8, 2021, challenging the ruling of the District Court of Zurich. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal was not permissible at this level, as the decision in question was not a final cantonal ruling. Hence, the complaint was referred to the III Criminal Chamber of the Zurich Cantonal Supreme Court for further consideration.
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KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure because the challenged decision was not a final cantonal decision.
The Federal Tribunal dispensed with levying court costs for the proceedings.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_613/2021
Urteil vom 16. November 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,
Abteilung für schwere Gewaltkriminalität,
Molkenstrasse 15/17, 8004 Zürich.
Gegenstand
Anordnung von Sicherheitshaft,
Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts
Zürich, Zwangsmassnahmengericht,
vom 1. November 2021 (GH211631-L/U).
Erwägungen:
1. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich erhob am 30. September 2021 Anklage gegen den sich in Untersuchungshaft befindlichen A.________ beim Bezirksgericht Zürich. Gleichzeitig beantragte sie beim Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich die Anordnung der Sicherheitshaft. Das Zwangsmassnahmengericht versetzte den Beschuldigten mit Verfügung vom 1. November 2021 in Sicherheitshaft und bewilligte die Sicherheitshaft vorerst bis 1. Mai 2021 (recte 2022), längstens aber bis zum erstinstanzlichen Urteil.
2. A.________ erhob mit Eingabe vom 8. November 2021 (Postaufgabe 11. November 2021) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Zwangsmassnahmengericht, vom 1. November 2021. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Die Beschwerde in Strafsachen ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Bei der Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Zwangsmassnahmengericht, handelt es sich nicht um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid (vgl. Art. 222 StPO ). Dieser kann gemäss Rechtsmittelbelehrung des Zwangsmassnahmengerichts innert 10 Tagen mit Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich angefochten werden. Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Sie ist zur weiteren Behandlung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich zu überweisen.
4. Es ist davon abzusehen, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Eingabe wird der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich überwiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, dem Bezirksgericht Zürich, Zwangsmassnahmengericht, und der III. Strafkammer des Oberberichts des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. November 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli