Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_611/2022 KI-generiert

Inmate Disciplinary Fine Appeal Refused for Procedural Grounds

Geschäftsnummer 1B_611/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, A.________, who was penalized by the Zurich Office for Justice and Reintegration on July 27, 2022, with a fine of 100 Swiss Francs for insulting and threatening prison staff. A.________ appealed this disciplinary action, but the appeal was dismissed by the Directorate of Justice and the Interior of the Canton of Zurich on October 25, 2022, for procedural reasons. Subsequently, A.________ filed a complaint, which the Administrative Court of the Canton of Zurich refused to hear on November 10, 2022. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal, which is documented in the decision dated November 30, 2022.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inmate Disciplinary Fine Appeal Refused for Procedural Grounds: A.________ appealed this disciplinary action, but the appeal was dismissed by the Directorate of Justice and the Interior of the Canton of Zurich on October 25, 2022, for procedural reasons. Subsequently, A.________ filed a complaint, which the Administrative Court of the Canton of Zurich refused to hear on November 10, 2022. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal, which is documented in the decision dated November 30, 2022.

Schlagwörter

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Strafverfahren Disziplinarstrafe Ordnungsbussen Strafmassüberprüfung Prozessvoraussetzung gesetzliche Voraussetzungen Revisionsgrund Durchsetzungshaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted to procedure under this article because it did not meet the formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide on the waiver of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_611/2022

Urteil vom 30. November 2022

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Justizvollzug und Wiedereingliederung,

Rechtsdienst der Amtsleitung,

Hohlstrasse 552, 8048 Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Disziplinarstrafe,

Beschwerde gegen die Verfügung des

Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung,

Einzelrichter, vom 10. November 2022 (VB.2022.00664).

Erwägungen:

1. Das Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich bestrafte A.________ mit Disziplinarverfügung vom 27. Juli 2022 wegen Beschimpfung und Bedrohung des Vollzugspersonals mit einer Busse von Fr. 100.--. Den dagegen von A.________ erhobenen Rekurs wies die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich mit Verfügung vom 25. Oktober 2022 ab, soweit sie darauf eintrat. Dagegen erhob A.________ am 2. November 2022 Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich trat mit Verfügung vom 10. November 2022 auf die Beschwerde nicht ein.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 25. November 2022 Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der angefochtenen Verfügung nicht auseinander. Mit seinen kaum verständlichen Ausführungen vermag er nicht im Einzelnen und konkret aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. November 2022

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Jametti

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli