Complainant's Failure to Designate Appealable Decision Warrants Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant submitted unclear applications to the Swiss Federal Tribunal on October 8 and 9, 2020, without specifying if they intended to file a complaint or against which decision such a complaint would be directed. The tribunal requested clarification and submission of the contested decision by October 15, 2020, but the subsequent response on November 26, 2020, still failed to include a contestable decision. The tribunal, emphasizing that it only reviews decisions by final cantonal instances and certain federal authorities as per defined legal procedures, found the submissions did not meet the requirements for a formal complaint. Consequently, it decided not to proceed with the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant's Failure to Designate Appealable Decision Warrants Dismissal: The tribunal requested clarification and submission of the contested decision by October 15, 2020, but the subsequent response on November 26, 2020, still failed to include a contestable decision. The tribunal, emphasizing that it only reviews decisions by final cantonal instances and certain federal authorities as per defined legal procedures, found the submissions did not meet the requirements for a formal complaint. Consequently, it decided not to proceed with the case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to dismiss the appeal in the simplified procedure due to insufficient grounds.
Cited as the ground for non-admission because the appeal demonstrably failed to meet the reasoning requirements.
Used to rule that no judicial costs are to be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_609/2020
Urteil vom 4. Dezember 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer.
Gegenstand
Strafverfahren.
Erwägungen:
1. A.________ gelangte mit Eingaben vom 8. und 9. Oktober 2020 ans Bundesgericht. Aus den Eingaben ergab sich nicht, ob A.________ überhaupt Beschwerde führen wollte und gegen welchen Entscheid sich eine Beschwerde richten sollte. Mit Schreiben vom 15. Oktober 2020 forderte das Bundesgericht A.________ auf, ihm mitzuteilen, ob er überhaupt Beschwerde führen wolle; ausserdem sei der angefochtene Entscheid dem Bundesgericht einzureichen. A.________ reichte am 26. November 2020 eine weitere Eingabe beim Bundesgericht ein; einen anfechtbaren Entscheid enthielt die Eingabe nicht.
Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
2. Das Bundesgericht ist keine oberste Aufsichtsbehörde, die von Amtes wegen oder auf Anzeige eines Bürgers hin in jeder Sache zum Rechten sehen kann. Es kann nur im Rahmen von gesetzlich genau umschriebenen Verfahren Entscheide letzter kantonaler Instanzen und gewisser Bundesbehörden überprüfen. In einer Beschwerde muss der Beschwerdeführer gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG den angefochtenen Entscheid bezeichnen und andererseits darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.
Den nur schwer verständlichen Eingaben des Beschwerdeführers kann nicht entnommen werden, gegen welchen kantonal letztinstanzlichen Entscheid sich eine Beschwerde überhaupt richten sollte. Da ein nach dem Gesetz anfechtbarer Entscheid nicht dargetan wird und auch nicht ersichtlich ist, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht einzutreten.
3. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Dezember 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli