Litigant's Appeal Against Favorable Court Decision Dismissed for Lack of Legal Interest
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a complaint against a decision made by the President of the Appellate Court of Basel-Stadt on December 20, 2021. The issue arose from a criminal case decision by a single judge on September 7, 2016. The Appellate Court's President had ruled that certain paper files could be revisited after a related decision was announced. The complainant announced their intention to appeal this decision on December 22, 2021, and submitted the reasoning for their appeal on January 23, 2021. However, the appeal was considered unwarranted as the President's decision was actually favorable to the complainant, leaving no legitimate interest for the alteration or reversal of the decision. Additionally, the complainant did not substantiate how the decision was legally improper, instead alleging biased conduct by the judiciary. Consequently, the appeal was not admitted due to a lack of protectable interest.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 89 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Litigant's Appeal Against Favorable Court Decision Dismissed for Lack of Legal Interest: The issue arose from a criminal case decision by a single judge on September 7, 2016. The Appellate Court's President had ruled that certain paper files could be revisited after a related decision was announced. The complainant announced their intention to appeal this decision on December 22, 2021, and submitted the reasoning for their appeal on January 23, 2021. However, the appeal was considered unwarranted as the President's decision was actually favorable to the complainant, leaving no legitimate interest for the alteration or reversal of the decision. Additionally, the complainant did not substantiate how the decision was legally improper, instead alleging biased conduct by the judiciary. Consequently, the appeal was not admitted due to a lack of protectable interest.
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KI-generiertThe cost of the proceedings is imposed on the appellant because the appeal was not entertained.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_6/2022
Urteil vom 2. Februar 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht Basel-Stadt, Präsidentin, St. Alban-Vorstadt 25, 4052 Basel.
Gegenstand
Strafverfahren,
Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt, Präsidentin,
vom 20. Dezember 2021 (SB.2016.115).
Erwägungen:
1. In der Sache A.________ gegen ein Urteil des Einzelrichters in Strafsachen vom 7. September 2016 erliess die Präsidentin des Appellationsgerichts am 20. Dezember 2021 eine Verfügung, worin sie u.a. anordnete, die Papierakten könnten nach Eröffnung eines diesbezüglichen Entscheids erneut eingesehen werden.
Mit Eingabe vom 22. Dezember 2021 meldete A.________ die Erhebung einer Beschwerde an, deren Begründung er innert Frist nachreichen werde.
Mit Eingabe vom 23. Januar 2021 hat A.________ die Beschwerde begründet.
Vernehmlassungen wurden keine eingereicht.
2. Die Beschwerdeerhebung setzt nach Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen Entscheids voraus. Ein solches hat der Beschwerdeführer offenkundig nicht, hält er doch selber fest, die Appellationsgerichtspräsidentin habe in der angefochtenen Verfügung zu seinen Gunsten entschieden. Dass sie darin die Honorarnote seines ehemaligen Rechtsvertreters nicht beurteilte, vermag daran nichts zu ändern, zumal sie, was der Beschwerdeführer wiederum selber vorbringt, am 17. November 2021 verfügte, über diese Honorarnote werde das Dreiergericht im Zirkulationsverfahren entscheiden und dies dem Beschwerdeführer eröffnen.
Der Beschwerdeführer legt in der Beschwerdebegründung denn auch gar nicht dar, inwiefern die angefochtene Verfügung rechtswidrig sein soll, sondern bringt (einmal mehr) in polemischer Weise vor, dass seine Verfahren stets von untereinander verfilzten, befangenen Richtern zu seinem Nachteil entschieden würden.
3. Auf die Beschwerde ist damit nicht einzutreten, weil der Beschwerdeführer kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung der Verfügung vom 20. Dezember 2021 hat. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat er die Gerichtskosten zu tragen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht Basel-Stadt, Präsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Februar 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jametti
Der Gerichtsschreiber: Störi