Inadmissibility of Appeal Against Pre-Trial Detention Affirmation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA man was under investigation by the Muri-Bremgarten public prosecutor's office for alleged threats, assaults, and insults against his estranged wife, as well as violations of the Narcotics Act. He was arrested on October 26, 2019, and the following day, the prosecutor requested a three-month pre-trial detention from the Aargau Cantonal Compulsory Measures Court. On October 28, 2019, the court ordered the man to remain in custody until January 26, 2020, citing potential risk given the pending short report on his dangerousness. The defendant appealed this detention order, but the Aargau Cantonal Court's Criminal Complaints Chamber rejected the appeal on November 25, 2019. The defendant subsequently filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which decided not to proceed with the case due to deficiencies in the legal arguments presented.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Against Pre-Trial Detention Affirmation: He was arrested on October 26, 2019, and the following day, the prosecutor requested a three-month pre-trial detention from the Aargau Cantonal Compulsory Measures Court. On October 28, 2019, the court ordered the man to remain in custody until January 26, 2020, citing potential risk given the pending short report on his dangerousness. The defendant appealed this detention order, but the Aargau Cantonal Court's Criminal Complaints Chamber rejected the appeal on November 25, 2019. The defendant subsequently filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which decided not to proceed with the case due to deficiencies in the legal arguments presented.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a non-entry into proceedings under this article.
The decision ruled not to levy any costs, as stated in the final order and the considerations (point 5).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_591/2019
Urteil vom 13. Dezember 2019
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten,
Kloster-Südflügel, Seetalstrasse 8, 5630 Muri.
Gegenstand
Strafverfahren; Untersuchungshaft,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 25. November 2019 (SBK.2019.268).
Erwägungen:
1. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Drohung, Tätlichkeiten und Beschimpfung zum Nachteil seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau sowie wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Am 26. Oktober 2019 wurde A.________ festgenommen.
2. Am 27. Oktober 2019 stellte die Staatsanwaltschaft Bremgarten-Muri beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Aargau den Antrag auf Anordnung von Untersuchungshaft für die Dauer von drei Monaten. Mit Verfügung vom 28. Oktober 2019 versetzte das Zwangsmassnahmengericht A.________ einstweilen bis zum 26. Januar 2020 in Untersuchungshaft. Dagegen erhob A.________ Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau mit Entscheid vom 25. November 2019 abwies. Die Beschwerdekammer in Strafsachen bejahte dabei, zumindest bis zum Vorliegen eines Kurzgutachtens über die Gefährlichkeit von A.________, die Ausführungsgefahr und erachtete die verfügte Haftdauer als verhältnismässig.
3. A.________ führt gegen den Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau vom 25. November 2019 mit Eingabe vom 8. Dezember 2019 Beschwerde in Strafsachen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
4. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der Beschwerdekammer in Strafsachen, die zur Abweisung der Beschwerde führte, nicht auseinander und vermag nicht substanziiert aufzuzeigen, inwiefern die Abweisung seiner Beschwerde rechts- bzw. verfassungswidrig erfolgt sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
5. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Dezember 2019
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli