Federal Supreme Court Declares Complaint of Undue Delay Moot After Judgment Delivery
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a delay in the delivery of a judgment from the Cantonal Court of Thurgau, which had not provided the decision post-hearing as expected. The complaint was formally lodged on February 10, 2011, citing the failure to receive the dispositive of the judgment. Subsequently, the judgment was delivered with justification on February 24, 2011, rendering the complaint moot. Consequently, the Federal Tribunal decided to dismiss the case, stating that no court fees would be imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 72 BZP, Art. 71 BGG; Federal Supreme Court Declares Complaint of Undue Delay Moot After Judgment Delivery: The complaint was formally lodged on February 10, 2011, citing the failure to receive the dispositive of the judgment. Subsequently, the judgment was delivered with justification on February 24, 2011, rendering the complaint moot. Consequently, the Federal Tribunal decided to dismiss the case, stating that no court fees would be imposed.
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KI-generiertCited in connection with Art. 72 BZP for deciding on the procedural costs since the case became moot.
Cited in connection with Art. 71 BGG for deciding on the procedural costs since the case became moot.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1B_58/2011
Verfügung vom 24. März 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Thurgau, Promenadenstrasse 12A, 8500 Frauenfeld.
Gegenstand
Strafverfahren (Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung).
In Erwägung,
dass X.________ mit Eingabe vom 10. Februar 2011 beim Bundesgericht eine Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsweigerungsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Thurgau einreichte, da dieses ihr in ihrer Strafsache nach der am 24. Januar 2011 stattgefundenen Hauptverhandlung bis zum Beschwerdezeitpunkt in gesetzwidriger Weise kein Dispositiv des damals ergangenen Urteils zugestellt habe;
dass dieses Urteil der Beschwerdeführerin inzwischen, am 24. Februar 2011, mit ausführlicher Begründung versehen zugestellt worden ist;
dass das bundesgerichtliche Verfahren somit gegenstandslos geworden ist;
dass gemäss Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG über die Kostenfolgen mit summarischer Begründung zu entscheiden ist;
dass danach die Kosten im Regelfall derjenigen Partei aufzuerlegen sind, die sich bei der Beurteilung des Rechtsstreites materiell im Unrecht befunden hätte;
dass es sich indes erübrigt, die Beschwerde im Hinblick auf den hier zu treffenden Kostenentscheid weiter zu prüfen, zumal für das vorliegende Verfahren ohnehin keine Gerichtsgebühr zu erheben und anderseits der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;
wird verfügt:
1. Die Beschwerde im Verfahren 1B_58/2011 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. März 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp