Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_563/2018 KI-generiert

Claimant Challenges Non-Prosecution Decision and Seeks Recusal; Appeal Dismissed for Formal Deficiencies

Geschäftsnummer 1B_563/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual, A.________, filed a complaint against a decision not to pursue charges issued by the Regional Prosecution Office Oberland on October 9, 2018. Concurrently, A.________ submitted a request for the disqualification of Oberrichterin B.________, which was forwarded to the Criminal Divisions of the Higher Court of the Canton of Bern. On December 6, 2018, the Second Criminal Division of this court rejected the disqualification request, stating that there was no apparent or articulated reason suggesting bias on the part of the judge in question. A.________ then filed a criminal appeal against this decision to the Swiss Federal Tribunal on December 17, 2018, yet failed to adequately demonstrate the violation of legal rights or the constitutionality of the decision, leading to procedural issues with the appeal's admissibility.

Legislator-Regeste

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Art. 383 StPO, Art. 136 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Claimant Challenges Non-Prosecution Decision and Seeks Recusal; Appeal Dismissed for Formal Deficiencies: Concurrently, A.________ submitted a request for the disqualification of Oberrichterin B.________, which was forwarded to the Criminal Divisions of the Higher Court of the Canton of Bern. On December 6, 2018, the Second Criminal Division of this court rejected the disqualification request, stating that there was no apparent or articulated reason suggesting bias on the part of the judge in question. A.________ then filed a criminal appeal against this decision to the Swiss Federal Tribunal on December 17, 2018, yet failed to adequately demonstrate the violation of legal rights or the constitutionality of the decision, leading to procedural issues with the appeal's admissibility.

Schlagwörter

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Strafverfahren Ausstand Ausstandsbegehren gesetzliche Voraussetzungen Einrede der Verfassungswidrigkeit Beschwerdelegitimation nicht-administrative Streitigkeit fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements, leading to a decision under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant based on the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_563/2018

Urteil vom 21. Dezember 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Strafverfahren; Ausstand,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 6. Dezember 2018 (SK 18 503).

Erwägungen:

1. A.________ erhob am 27. November 2018 gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland vom 9. Oktober 2018 Beschwerde und stellte gleichzeitig ein Ausstandsgesuch gegen Oberrichterin B.________. Diese überwies die Akten an die Strafkammern des Obergerichts des Kantons Bern. Die 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern wies das Ausstandsgesuch mit Beschluss vom 6. Dezember 2018 ab. Zur Begründung führte die Strafkammer zusammenfassend aus, dass weder ersichtlich noch näher begründet sei, weshalb eine Befangenheit der abgelehnten Richterin vorliegen sollte. Gemäss Art. 383 StPO könne die Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz die Privatklägerschaft verpflichten, eine Sicherheit zu leisten, wobei Art. 136 StPO vorbehalten bleibe. Ein solches Vorgehen sei gesetzeskonform und nicht zu beanstanden.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 17. Dezember 2018 (Postaufgabe 19. Dezember 2018) Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll. Die Begründung muss dabei in der Beschwerde selbst enthalten sein, Verweise auf andere Rechtsschriften oder die Akten reichen nicht aus ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116 mit Hinweisen).

Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde nicht mit der Begründung der 2. Strafkammer auseinander. Er vermag mit seinen Ausführungen nicht nachvollziehbar und konkret aufzuzeigen, inwiefern der beanstandete Beschluss der 2. Strafkammer rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Dezember 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli