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1B_561/2018 KI-generiert

Appellant Lacks Standing to Appeal Denial of Investigation Without New Evidence

Geschäftsnummer 1B_561/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a criminal complaint with the Zurich public prosecutor's office, accusing two other individuals of murder and incitement to murder, relating to an event that allegedly occurred on August 2, 2005. The accuser had previously reported the same allegations in 2014. The prosecutor's office informed the complainant that initial police investigations were conducted after the first complaint, which led to a decision on March 31, 2015, not to pursue the investigation further due to a lack of new evidence or relevant facts in the new complaint. Consequently, the complainant appealed against what she perceived as a denial of justice, but the III Criminal Chamber of the Zurich High Court did not admit the appeal, noting that the complainant was neither a victim nor a private claimant and therefore had no standing in the proceedings. This decision led to a further complaint to the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant Lacks Standing to Appeal Denial of Investigation Without New Evidence: The accuser had previously reported the same allegations in 2014. The prosecutor's office informed the complainant that initial police investigations were conducted after the first complaint, which led to a decision on March 31, 2015, not to pursue the investigation further due to a lack of new evidence or relevant facts in the new complaint. Consequently, the complainant appealed against what she perceived as a denial of justice, but the III Criminal Chamber of the Zurich High Court did not admit the appeal, noting that the complainant was neither a victim nor a private claimant and therefore had no standing in the proceedings. This decision led to a further complaint to the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Strafverfahren Rechtsverweigerung Beschwerdelegitimation Strafanzeige Parteistellung der Staatsanwaltschaft Stellung des Opfers Beweislosigkeit Prozessvoraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not entertained under the simplified procedure because it did not meet formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to decide that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_561/2018

Urteil vom 19. Dezember 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich.

Gegenstand

Strafverfahren; Rechtsverweigerung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zürich, III. Strafkammer,

vom 4. Dezember 2018 (UV180022).

Erwägungen:

1. A.________ erstattete am 27. September 2018 bei der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich Strafanzeige gegen B.________ und C.________ wegen Mordes sowie Anstiftung zum Mord. Sie machte geltend, B.________ habe auf Anstiftung von C.________ am 2. August 2005 D.________ ermordet. Bereits am 11. Juni 2014 hatte sich A.________ an die Staatsanwaltschaft gewandt und denselben Sachverhalt geschildert.

Die Staatsanwaltschaft teilte A.________ mit Schreiben vom 12. November 2018 u.a. mit, dass aufgrund der ersten Strafanzeige aus dem Jahre 2014 polizeiliche Abklärungen getätigt wurden. Nach Vorliegen der entsprechenden Resultate habe die Staatsanwaltschaft am 31. März 2015 die Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung verfügt. In der neu eingereichten Strafanzeige würden keine relevanten neuen Beweismittel oder Tatsachen geltend gemacht, weshalb die erhobenen Vorwürfe nicht im Rahmen einer Strafuntersuchung abgeklärt werden könnten.

2. A.________ erhob dagegen am 18. November 2018 Beschwerde wegen Rechtsverweigerung. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich trat auf die Beschwerde mit Beschluss vom 4. Dezember 2018 nicht ein. Die Strafkammer führte dabei zusammenfassend aus, dass die Beschwerdeführerin weder Geschädigte noch Privatklägerin sei. Ihr komme somit keine Parteistellung zu. Ihr sei auf Anfrage die Nichtanhandnahme mitgeteilt worden. Weitere Rechte würden ihr nicht zustehen, weshalb sie auch nicht beschwert sei.

3. A.________ führt mit Eingabe vom 13. Dezember 2018 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

4. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Begründung der Strafkammer, die zum Nichteintreten auf ihre Beschwerde führte, nicht auseinander. Aus ihren Ausführungen ergibt sich nicht ansatzweise, inwiefern diese Begründung der Strafkammer bzw. deren Beschluss selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

5. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Dezember 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli