Suspect Challenges Buccal Swab Decision Upheld by Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a criminal investigation, the Regional Prosecutor's Office Bern-Mittelland ordered a DNA cheek swab from an individual on July 2, 2020, to establish a DNA profile. The individual contested this order, but the Bern Cantonal Court's High Court in Criminal Matters dismissed the appeal on September 21, 2020. Subsequently, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on October 23, 2020, disputing the decision. However, the complainant argued more about his treatment by Bern police and judicial authorities and clarified that his issue was not with the DNA analysis itself. As a result, the Swiss Federal Tribunal found the complaint lacked substantiated legal reasons and thus did not proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 LTF, Art. 93 BGG; Suspect Challenges Buccal Swab Decision Upheld by Federal Supreme Court: The individual contested this order, but the Bern Cantonal Court's High Court in Criminal Matters dismissed the appeal on September 21, 2020. Subsequently, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on October 23, 2020, disputing the decision. However, the complainant argued more about his treatment by Bern police and judicial authorities and clarified that his issue was not with the DNA analysis itself. As a result, the Swiss Federal Tribunal found the complaint lacked substantiated legal reasons and thus did not proceed with the appeal.
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KI-generiertAlthough the decision points out that no costs were levied, the relevant provision regarding costs for appeals is generally cited in the dispositive when costs are ruled upon.
The appeal was not entertained due to a violation of the statutory duty to state reasons in the simplified procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_556/2020
Urteil vom 30. November 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern.
Gegenstand
Strafverfahren,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 21. September 2020 (BK 20 327).
Erwägungen:
1. Im Zuge einer Strafuntersuchung gegen A.________ verfügte die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland am 2. Juli 2020 die Abnahme eines Wangenschleimhautabstrichs zur Erstellung eines DNA-Profils. Die von A.________ gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 21. September 2020 ab.
Mit Eingabe vom 23. Oktober 2020 erhebt A.________ Beschwerde gegen diesen Beschluss des Obergerichts.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdeführer beklagt sich zwar über seine Behandlung durch die Berner Polizei- und Justizbehörden, hält aber ausdrücklich fest, es sei ihm nie um die DNA-Analyse gegangen, was auch das Obergericht hätte merken können, wenn es seine Beschwerde genau gelesen hätte. Das ändert indessen nichts daran, dass der Beschwerdeführer beim Obergericht die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 2. Juli 2020 angefochten hat und dementsprechend vor diesem die Zulässigkeit der Erstellung einer DNA-Analyse strittig war. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das Obergericht Bundesrecht verletzt haben könnte, indem es seine Beschwerde abwies und ihm, dem Ausgang des Verfahrens entsprechend, die Kosten auferlegte. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. November 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi