Claimant challenges denial of release from pre-trial detention; Federal Supreme Court dismisses for inadequate substantiation.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner, who has been in custody since September 21, 2016, and in early execution of sentence since August 5, 2022, is contesting an earlier decision that denied his request for release from prison. He was sentenced by the Zurich District Court to 13 and a half years of prison on May 11, 2022, a decision he appealed. On October 3, 2022, he sought to be released, arguing against the decision made by the President of the Second Criminal Chamber of the Zurich Higher Court on October 11, 2022, which refused his release based on serious suspicion and risk of reoffending. The petitioner filed a complaint on October 24, 2022, with the Swiss Federal Tribunal, asserting his right to immediate release. However, the tribunal found his complaint lacked concrete demonstration of legal violations in the lower court's decision, rendering it insufficient to proceed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant challenges denial of release from pre-trial detention; Federal Supreme Court dismisses for inadequate substantiation: He was sentenced by the Zurich District Court to 13 and a half years of prison on May 11, 2022, a decision he appealed. On October 3, 2022, he sought to be released, arguing against the decision made by the President of the Second Criminal Chamber of the Zurich Higher Court on October 11, 2022, which refused his release based on serious suspicion and risk of reoffending. The petitioner filed a complaint on October 24, 2022, with the Swiss Federal Tribunal, asserting his right to immediate release. However, the tribunal found his complaint lacked concrete demonstration of legal violations in the lower court's decision, rendering it insufficient to proceed.
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KI-generiertUsed in the reasoning to justify the decision not to entertain the appeal because it did not meet formal requirements.
Used to deny the request for free legal aid because the appeal was obviously unmeritorious.
Used to rule that no court costs should be charged in this specific instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_545/2022
Urteil vom 25. Oktober 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,
Schwere Gewaltkriminalität, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich.
Gegenstand
Entlassung aus dem vorzeitigen Strafvollzug; Haftentlassungsgesuch,
Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Präsident, vom 11. Oktober 2022 (SB220357-O/Z8/mc).
Erwägungen:
1. A.________ befindet sich seit dem 21. September 2016 in Haft, seit dem 5. August 2022 im vorzeitigen Strafvollzug. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Mai 2022, gegen welches A.________ Berufung erhoben hat, wurde gegen ihn eine Strafe von 13 ½ Jahren ausgesprochen. Am 3. Oktober 2022 stellte A.________ ein Haftentlassungsgesuch, welches der Präsident der II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Präsidialverfügung vom 11. Oktober 2022 abwies. Er bejahte dabei den dringenden Tatverdacht sowie das Vorliegen des besonderen Haftgrundes der Wiederholungsgefahr und erachtete die Haft als noch verhältnismässig.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 24. Oktober 2022 Beschwerde in Strafsachen gegen die Präsidialverfügung der II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich und ersucht um sofortige Haftentlassung. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.
Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene abstrakte Rügen, ohne indessen konkret aufzuzeigen, inwiefern die II. Strafkammer das Haftentlassungsgesuch rechtswidrig behandelt haben sollte. Aus seinen Ausführungen ergibt sich nicht, inwiefern die Begründung der II. Strafkammer bzw. deren Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist abzuweisen, da sich die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos erweist ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Oktober 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli