Appeal Against Zurich High Court Dismissed for Insufficient Substantiation of Delay of Justice Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case involving complaints against lawyers from another jurisdiction, the appellant filed a legal challenge regarding delays or refusals in legal proceedings before the Zurich Cantonal Court. However, the appellant failed to specifically indicate how the court had improperly addressed any of their submitted legal remedies, leading to the conclusion that the complaint did not meet the necessary legal criteria. Consequently, the court deemed the appeal manifestly unfounded and declined to proceed further with it, while also imposing court costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 29 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Zurich High Court Dismissed for Insufficient Substantiation of Delay of Justice Claim: However, the appellant failed to specifically indicate how the court had improperly addressed any of their submitted legal remedies, leading to the conclusion that the complaint did not meet the necessary legal criteria. Consequently, the court deemed the appeal manifestly unfounded and declined to proceed further with it, while also imposing court costs on the appellant.
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KI-generiertProvision used for the decision not to enter into the appeal due to evident formal deficiencies.
Provision under which court costs are imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_543/2017
Urteil vom 9. Januar 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich,
Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich.
Gegenstand
Rechtsverweigerung.
Erwägungen:
1. A.________ erhob im Zusammenhang mit Strafanzeigen gegen liechtensteinische Rechtsanwälte mit Eingabe vom 8. Dezember 2017 sinngemäss Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen das Obergericht des Kantons Zürich. Die Beschwerdeführerin unterlässt es indessen, konkret aufzuzeigen, welche von ihr eingereichten Rechtsmittel das Obergericht rechts- bzw. verfassungswidrig behandelt haben sollte. Somit ergibt sich aus ihrer Beschwerde nicht ansatzweise, inwiefern das Obergericht den Anspruch auf eine Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 29 BV verletzt haben sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.
2. Die Beschwerdeführerin wurde darauf aufmerksam gemacht (vgl. zuletzt Urteil 1B_343/2017 vom 4. September 2017), dass bei offensichtlich unbegründeten Beschwerden auf eine Kostenauflage nicht mehr verzichtet werde. Deshalb rechtfertigt es sich vorliegend, ihr die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Januar 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli