Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_541/2018 KI-generiert

Complainant's Appeal Regarding Non-Initiation of Proceedings and Recusal/Disciplinary Motions Dismissed for Insufficient Justification

Geschäftsnummer 1B_541/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant filed a legal challenge against a decision by the Regional Public Prosecutor's Office of Oberland, dated October 9, 2018, which had opted not to pursue a case further. Subsequently, in a submission dated November 27, 2018, the complainant requested an interim measure from the Appeals Chamber of the Criminal Division of the Bernese Oberland's Higher Regional Court, including a request for the recusal of the chamber's president. On November 29, 2018, the chamber decided to refer the recusal request to the criminal chambers and the request to initiate disciplinary proceedings to the court’s board, while rejecting the request to suspend the ongoing appeal process. The complainant’s appeal against this decision was filed on December 2, 2018, and subsequently submitted to the Swiss Federal Tribunal. The tribunal decided to issue a ruling without seeking further statements from involved parties.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 13 ZPO, Art. 59 Abs. 3 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Complainant's Appeal Regarding Non-Initiation of Proceedings and Recusal/Disciplinary Motions Dismissed for Insufficient Justification: Subsequently, in a submission dated November 27, 2018, the complainant requested an interim measure from the Appeals Chamber of the Criminal Division of the Bernese Oberland's Higher Regional Court, including a request for the recusal of the chamber's president. On November 29, 2018, the chamber decided to refer the recusal request to the criminal chambers and the request to initiate disciplinary proceedings to the court’s board, while rejecting the request to suspend the ongoing appeal process. The complainant’s appeal against this decision was filed on December 2, 2018, and subsequently submitted to the Swiss Federal Tribunal. The tribunal decided to issue a ruling without seeking further statements from involved parties.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafverfahren Ausstandsbegehren Disziplinarverfahren Leitverfahren fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft Wiederaufnahme des Abwesenheitsverfahrens Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was dismissed without entering into the merits based on this procedural provision for failing to meet formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs corresponding to the outcome of the procedure.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_541/2018

Urteil vom 5. Dezember 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern.

Gegenstand

Strafverfahren,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen,

vom 29. November 2018 (BK 18 434 MOR).

Erwägungen:

1. A.________ erhob gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland vom 9. Oktober 2018 Beschwerde. Mit einer als "Antrag auf einstweilige Anordnung gemäss Art. 13 ZPO " bezeichneten Eingabe vom 27. November 2018 wandte sich A.________ in diesem Beschwerdeverfahren an die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern und stellte dabei u.a. ein Ausstandsgesuch gegen die Präsidentin der Beschwerdekammer in Strafsachen. Diese verfügte am 29. November 2018, dass das Ausstandsgesuch an die Strafkammern des Obergerichts und das Gesuch um Einleitung eines Disziplinarverfahrens an die Geschäftsleitung des Obergerichts überwiesen werden. Den Antrag auf Sistierung des Beschwerdeverfahrens wies sie ab und wies A.________ darauf hin, dass die mit Verfügung vom 22. November 2018 angesetzte Frist zur Bezahlung einer Sicherheitsleistung nach wie vor gelte. Zur Begründung verwies sie auf Art. 59 Abs. 3 StPO und führte aus, dass weder das Einreichen eines Ausstandsgesuchs noch die Einleitung eines Disziplinarverfahrens einen Sistierungsgrund darstellen würden.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 2. Dezember 2018 (Postaufgabe 3. Dezember 2018) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.

4. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen nicht nachvollziehbar und verständlich aufzuzeigen, inwiefern die beanstandete Verfügung der Beschwerdekammer in Strafsachen rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

5. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind deshalb die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Dezember 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli