Complainant v. Public Prosecutor and Cantonal Appellate Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual, referred to as A.________, filed a complaint against the decision of the Solothurn Cantonal Prosecutor's Office, which had denied their request to suspend a criminal proceeding. The individual's subsequent complaint to the Cantonal Court of Solothurn was not considered admissible, prompting them to appeal to the Swiss Federal Tribunal. The appeal challenged the Prosecutor's refusal to suspend the case and sought to overturn the higher court's decision to not entertain their complaint. The appeal contended that the refusal to suspend the proceedings could cause irreparable legal harm.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 78 Abs. 1 BGG; Complainant v. Public Prosecutor and Cantonal Appellate Court: The individual's subsequent complaint to the Cantonal Court of Solothurn was not considered admissible, prompting them to appeal to the Swiss Federal Tribunal. The appeal challenged the Prosecutor's refusal to suspend the case and sought to overturn the higher court's decision to not entertain their complaint. The appeal contended that the refusal to suspend the proceedings could cause irreparable legal harm.
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KI-generiertThis article was cited in the reasoning regarding the requirement for the appellant to demonstrate the fulfillment of admissibility requirements, which leads to the decision not to enter upon the appeal.
Although not explicitly cited in the dispositive, the decision not to levy costs (Point 2) is based on the exception mentioned in the reasoning, which implies the application of cost rules (Art. 66 LTF is the general rule for costs).
This article was cited in the reasoning to establish the general admissibility of the appeal in criminal matters, which is a prerequisite for the final decision.
This article was cited in the reasoning to establish the general admissibility of the appeal in criminal matters, which is a prerequisite for the final decision.
Although cited in the reasoning regarding admissibility, the actual decision not to enter upon the appeal is based on the failure to meet the justification requirements, which is covered by the procedural decision in point 1.
This article was cited in the reasoning to establish the admissibility requirement for appealing the interlocutory decision, which is the basis for the final decision not to enter upon the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_537/2020
Urteil vom 22. Oktober 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4500 Solothurn.
Gegenstand
Strafverfahren; Sistierung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer,
vom 4. September 2020 (BKBES.2020.110).
Erwägungen:
1. Am 14. August 2020 wies die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn im Strafverfahren STA.2019.784 den Antrag von A.________, das Verfahren zu sistieren, ab.
Auf die von A.________ dagegen erhoben Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Solothurn am 4. September 2020 nicht ein.
Mit Beschwerde vom 28. September 2020 beantragt A.________ u.a. sinngemäss, diesen Entscheid aufzuheben und das Verfahren zu sistieren.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, mit dem das Obergericht auf eine Beschwerde gegen die Abweisung eines Sistierungsgesuchs nicht eingetreten ist; dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen zulässig ( Art. 78 Abs. 1, Art. 80 BGG ). Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 IV 139 E. 4) bewirken könnte ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ). Die zweite Voraussetzung fällt vorliegend ausser Betracht. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG hat der Beschwerdeführer darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind; bei der Anfechtung von Zwischenentscheiden hat er die Tatsachen anzuführen, aus denen sich der nicht wiedergutzumachende Nachteil ergeben soll, sofern dies nicht offensichtlich ist ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; zum Ganzen: BGE 141 IV 284 E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3 S. 292).
Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander und legt nicht dar, inwiefern dieser einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken könnte. Das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Oktober 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi