Appellant's Failure to Substantiate Procedural Violation in Security Deposit Order Dismissal by Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint against a decision made by the Regional Public Prosecutor's Office Oberland not to pursue a case, which was issued on October 9, 2018. The individual requested a waiver of the required security deposit for the appeal due to financial hardship. The Court of Appeal in Criminal Matters of the Canton of Bern denied the request for free legal aid on October 22, 2018, stating that the appeal appeared to lack merit, and instructed the individual to pay a security deposit of CHF 600 within 30 days to proceed with the complaint. The individual then filed a further complaint on November 11, 2018, against this denial. The Swiss Federal Tribunal reviewed the case but found the complaint did not meet the legal formalities and thus decided not to proceed with it, also denying the request for free legal aid due to the perceived lack of chance of success. As a result, court costs of CHF 300 were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant's Failure to Substantiate Procedural Violation in Security Deposit Order Dismissal by Federal Supreme Court: The individual requested a waiver of the required security deposit for the appeal due to financial hardship. The Court of Appeal in Criminal Matters of the Canton of Bern denied the request for free legal aid on October 22, 2018, stating that the appeal appeared to lack merit, and instructed the individual to pay a security deposit of CHF 600 within 30 days to proceed with the complaint. The individual then filed a further complaint on November 11, 2018, against this denial. The Swiss Federal Tribunal reviewed the case but found the complaint did not meet the legal formalities and thus decided not to proceed with it, also denying the request for free legal aid due to the perceived lack of chance of success. As a result, court costs of CHF 300 were imposed on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
The request for legal aid was rejected because the appeal was deemed hopeless.
Court costs were imposed on the appellant due to the outcome of the proceedings.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_523/2018
Urteil vom 13. November 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern.
Gegenstand
Strafverfahren; Sicherheitsleistung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 22. Oktober 2018 (BK 18 434 LUD).
Erwägungen:
1. A.________ erhob gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland vom 9. Oktober 2018 Beschwerde. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern forderte ihn mit Verfügung vom 16. Oktober 2018 auf, eine Sicherheit von Fr. 600.-- zu leisten. Am 17. Oktober 2018 ersuchte A.________ um unentgeltliche Rechtspflege. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern wies das Gesuch mit Verfügung vom 22. Oktober 2018 ab und forderte A.________ nochmals auf, innert 30 Tagen eine Sicherheit von Fr. 600.-- zu leisten, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Zur Begründung führte die Beschwerdekammer zusammenfassend aus, dass die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung als aussichtslos erscheine.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 11. November 2018 (Postaufgabe 12. November 2018) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Der Beschwerdeführer macht keine Ausführungen zu den Erwägungen der Nichtanhandnahmeverfügung und zu seiner dagegen erhobenen Beschwerde. Aus seinen nicht sachbezogenen Ausführungen ergibt sich daher nicht nachvollziehbar, inwiefern die Beschwerdekammer seine Beschwerde in rechts- bzw. verfassungswidriger Weise als aussichtslos beurteilt haben sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind deshalb die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. November 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli