Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1B_520/2018 KI-generiert

Suspect Fails to Meet Statutory Deadline for Appeal Against Detention Review

Geschäftsnummer 1B_520/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, the individual referred to as A.________ was subject to a pre-trial detention order issued by the Cantonal Compulsory Measures Court for a duration of three months as part of an ongoing criminal investigation related to theft. A.________ contested this detention decision at the Bern Cantonal Court, where his appeal partially succeeded by acknowledging a breach of his right to legal hearing, although the court did not otherwise vacate the detention. Subsequently, he escalated the matter to the Federal Tribunal, arguing late notification by his legal counsel and requesting an extension for filing the complaint due to this delay. However, the necessity to articulate a constitutional or legal infringement was unmet, leading to the Tribunal's decision not to proceed with this appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 al. 1 let. a LTF, Art. 93 LTF; Suspect Fails to Meet Statutory Deadline for Appeal Against Detention Review: A.________ contested this detention decision at the Bern Cantonal Court, where his appeal partially succeeded by acknowledging a breach of his right to legal hearing, although the court did not otherwise vacate the detention. Subsequently, he escalated the matter to the Federal Tribunal, arguing late notification by his legal counsel and requesting an extension for filing the complaint due to this delay. However, the necessity to articulate a constitutional or legal infringement was unmet, leading to the Tribunal's decision not to proceed with this appeal.

Schlagwörter

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Untersuchungshaft Verlängerung der Untersuchungshaft gesetzliche Frist Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Strafuntersuchung verspätetes Asylgesuch fehlerhafte Strafzumessung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 al. 1 let. a LTF

The decision to not enter into the appeal in the simplified procedure is based on an obvious deficiency in the grounds for appeal, which corresponds to the application of this procedural rule ('im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten').

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning section regarding the requirement for the appellant to demonstrate the fulfillment of admissibility requirements and the violation of federal law, although not directly in the final orders, it informs the decision based on deficient reasoning.

Art. 47 Abs. 1 BGG

Cited indirectly in the context of the inadmissibility because the statutory appeal deadline cannot be extended.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied because no costs are levied.

Art. 93 LTF

This article is mentioned in the text as 'Art. 78 ff. BGG' which sets the basis for appeal admissibility, but the key procedural decision not to enter into the merits is based on procedural failure, explicitly covered by other articles.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_520/2018

Urteil vom 28. Dezember 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern,

Maulbeerstrasse 10, Postfach 6250, 3001 Bern.

Gegenstand

Untersuchungshaft,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 3. Dezember 2018 (BK 18 473).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen Diebstahls etc. Am 2. November 2018 ordnete das Kantonale Zwangsmassnahmengericht für die Dauer von drei Monaten Untersuchungshaft gegen ihn an. Am 3. Dezember 2018 hiess das Obergericht des Kantons Bern die Haftbeschwerde von A.________ teilweise gut und stellte fest, dass sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.

Mit einer am 27. Dezember 2018 beim Bundesgericht eingegangen Beschwerde ficht A.________ diesen obergerichtlichen Entscheid an. Mit einer tags darauf beim Bundesgericht eingegangenen Beschwerdeergänzung ersucht A.________, ihm die Beschwerdefrist zu erstrecken, da ihn sein Anwalt verspätet über den Haftentscheid des Obergerichts informiert habe. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Strafsache. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

Der Beschwerdeführer teilt mit, dass er den angefochtenen Entscheid von seinem Anwalt erst nach 16 Tagen erhalten habe und bittet das Bundesgericht um Hilfe. Gesetzliche Rechtsmittelfristen können indessen nicht erstreckt werden ( Art. 47 Abs. 1 BGG ), und der Beschwerdeführer legt unter Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist, weil der Begründungsmangel offensichtlich ist, im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Kosten kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, sowie Rechtsanwalt Urs Hofer schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Dezember 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Störi