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1B_518/2018 KI-generiert

Appeal Regarding Prospectless Criminal Appeal and Denial of Legal Aid

Geschäftsnummer 1B_518/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against various persons, which the public prosecutor in Appenzell Ausserrhoden decided not to pursue on August 21, 2018. The individual then appealed to the Appenzell Ausserrhoden Higher Court and requested legal aid without charge. However, the court denied this request on October 2, 2018, citing the lack of prospects for the appeal's success. On November 8, 2018, the individual filed a further opposition to this decision, seeking to overturn it and be granted legal aid for the appeal. The Swiss Federal Tribunal was tasked with reviewing the appeal against the Higher Court's final canton decision in a criminal matter.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Prospectless Criminal Appeal and Denial of Legal Aid: The individual then appealed to the Appenzell Ausserrhoden Higher Court and requested legal aid without charge. However, the court denied this request on October 2, 2018, citing the lack of prospects for the appeal's success. On November 8, 2018, the individual filed a further opposition to this decision, seeking to overturn it and be granted legal aid for the appeal. The Swiss Federal Tribunal was tasked with reviewing the appeal against the Higher Court's final canton decision in a criminal matter.

Schlagwörter

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Strafverfahren unentgeltliche Rechtspflege Strafanzeige Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Untätigkeitsklage Pflichten der Staatsanwaltschaft Rechtsberatung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 BGG

The court implicitly addresses the request for free legal aid by declaring the appeal inadmissible and subsequently stating that the request becomes moot.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided not to levy any costs for the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_518/2018

Urteil vom 13. November 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Vorsitzender der 2. Abteilung.

Gegenstand

Strafverfahren; unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, Vorsitzender der 2. Abteilung, vom 2. Oktober 2018 (ERS 18 10).

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden nahm am 21. August 2018 ein von A.________ gegen verschiedene Personen angestrengtes Strafverfahren nicht an die Hand. A.________ erhob dagegen Beschwerde ans Obergericht Appenzell Ausserrhoden und ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege.

Am 2. Oktober 2018 wies das Obergericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.

Mit "Einsprache" vom 8. November 2018 beantragt A.________ sinngemäss, diesen Entscheid aufzuheben und ihm für das Beschwerdeverfahren unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Strafsache. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

Das Obergericht hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit der Begründung abgewiesen, die Beschwerde sei aussichtslos. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und bringt nichts vor, was geeignet wäre, diese obergerichtliche Beurteilung in Frage zu stellen. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, und zwar, weil der Mangel offenkundig ist, im vereinfachten Verfahren. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden, womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinfällig wird.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Vorsitzender der 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. November 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Störi